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Ernst Kurths Grundlagen des linearen Kontrapunkts

Ursprung und Wirkung eines musikpsychologischen Standardwerkes

  • Authors
  • Luitgard Schader
Book

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-IX
  2. Luitgard Schader
    Pages 1-11
  3. Luitgard Schader
    Pages 12-54
  4. Luitgard Schader
    Pages 55-75
  5. Luitgard Schader
    Pages 76-108
  6. Luitgard Schader
    Pages 109-121
  7. Luitgard Schader
    Pages 199-204
  8. Luitgard Schader
    Pages 205-253
  9. Luitgard Schader
    Pages 254-298
  10. Luitgard Schader
    Pages 299-306
  11. Back Matter
    Pages 307-353

About this book

Introduction

Im Jahre 1917 veröffentlichte der Berner Privatdozent Ernst Kurth eine umfangreiche Monographie mit dem Titel "Grundlagen des linearen Kontrapunkts". Mit diesem Werk beabsichtigte er, die primär an harmonischen Verläufen orientierte Werkanalyse durch eine gezielte Interpretation melodischer Zusammenhänge zu bereichern. Obgleich das Buch während des Ersten Weltkrieges erschien, stieß es in Fachkreisen auf große Verbreitung und gelangte innerhalb von nur zehn Jahren zur dritten Auflage. Dabei wurde die ausdrücklich zur Bach-Interpretation entwickelte Terminologie des Linearen Kontrapunkts von vielen Musikwissenschaftlern aufgegriffen und gegen Kurths Willen zur Analyse zeitgenössischer Werke herangezogen. Paul Bekker vermutete gar, Kurths Theorie werde den künftigen Kompositionsstil beeinflussen, was Ernst Krenek, einer der betroffenen Komponisten, später mit großem zeitlichen Abstand bestätigt. Eine derart vielfältige Rezeption des Linearen Kontrapunkts führt zu der Vermutung, dass Kurths Bach-Interpretation geisteswissenschaftliche Grundzüge aufweist, die zu Beginn der 20er Jahre in Musikerkreisen eine gewisse Allgemeingültigkeit besassen.

Keywords

1917 Aristoteles-Rezeption Buch Ernst Krenek Interpretation Komponist Komposition Krieg Musik Orient Rezeption Terminologie Weltkrieg Werk Wirkung

Bibliographic information