Die mediale Inszenierung von Amok und Terrorismus

Zur medienpsychologischen Wirkung des Journalismus bei exzessiver Gewalt

  • Frank J. Robertz
  • Robert Kahr

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XV
  2. Grundlagen

  3. Berichterstattung zu Amok und School Shootings

  4. Terrorismus als Kommunikationsstrategie

  5. Perspektivwechsel – Neue Erkenntnisse zur Berichterstattung über Suizide und Verbrechensopfer

  6. Berufsethik

  7. Zusammenfassung und Empfehlungen

    1. Front Matter
      Pages 191-191

About this book

Introduction

Schulamokläufer und Terroristen sichern sich durch das kalkulierte Ausüben von Gewalt einen Platz in den Schlagzeilen der Weltpresse. Sie folgen damit einer bewährten Kommunikationsstrategie, die ebenso menschenverachtend wie durchschaubar ist. Dieses Kalkül der Täter geht insbesondere dann auf, wenn Medien die destruktiven Botschaften der Täter ungefiltert weitertragen. Sie verbreiten auf diese Weise Angst in der Gesellschaft, belasten die Opfer und liefern im schlimmsten Fall eine Inspiration für Nachahmer. Mit Hilfe von Erkenntnissen aus Psychologie, Kommunikationswissenschaft und Kriminologie zeigen die Autoren Möglichkeiten auf, schonend über derartige Taten zu kommunizieren. Ihre pragmatischen Leitlinien für einen konstruktiven medialen Umgang mit Gewalt erlauben es, die Gefahr von Nachahmungstaten zu verringern und das Leid der Opfer zu lindern.

Der Inhalt

  • Berichterstattung als Anlass zur Eskalation
  • Phantasien absoluter Gewalt
  • Mediale Tradierung von School Shootings
  • Nachahmungseffekt bei Terrorismus
  • Verantwortung von Journalisten


Die Zielgruppen

  • Journalisten, Pressestellen
  • Wissenschaftler  (Kriminologie, Kommunikationswissenschaft, Psychologie)
  • Studierende (Kriminologie, Kommunikationswissenschaft, Psychologie)

Die Herausgeber
Dr. Frank J. Robertz ist Professor für Kriminologie und Sozialwissenschaften an der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg. Er hat unter anderem grundlegende Arbeiten zu jugendlichen Amokläufern und deren Gewaltphantasien verfasst.
Robert Kahr ist Kommunikationswissenschaftler und Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet „Einsatzlagen der Schwerkriminalität“ an der Deutschen Hochschule der Polizei. Er promoviert zum Themenbereich Terrorismus und Social Media.




Keywords

Amok Kommunikationswissenschaft Kriminologie Medienethik Medienpsychologie Terrorismus

Editors and affiliations

  • Frank J. Robertz
    • 1
  • Robert Kahr
    • 2
  1. 1.OranienburgGermany
  2. 2.Deutsche Hochschule Der PolizeiMünsterGermany

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-658-12136-5
  • Copyright Information Springer Fachmedien Wiesbaden 2016
  • Publisher Name Springer, Wiesbaden
  • eBook Packages Psychology (German Language)
  • Print ISBN 978-3-658-12135-8
  • Online ISBN 978-3-658-12136-5
  • About this book
Industry Sectors
Energy, Utilities & Environment
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