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Demokratisierung in Ostdeutschland

Verfassungspolitische Weichenstellungen in den neuen Ländern und Berlin

  • Astrid Lorenz

About this book

Introduction

Das Buch analysiert, nach welchem Muster eine Demokratisierung durch Parlamente abläuft. Es zeigt, dass die Kompromissbereitschaft der Parteien systematisch nach Themen und Mehrheitsverhältnissen in den Gründungslegislativen variierte. Trotz ähnlicher Rahmenbedingungen der Demokratisierung kam es daher zu unterschiedlichen Verfahren der Entscheidungsfindung mit und ohne Volksentscheide sowie zu unterschiedlichen Designs der neuen Verfassungen. Ausgewertet wurden umfassende Archiv- und Sekundärquellen, eine Tagung mit zentralen Aushandlungsbeteiligten, die 2008 unter Schirmherrschaft des Bundesratspräsidenten in Berlin stattfand, sowie weitere Zeitzeugeninterviews.

 

 

Der Inhalt

·        Voraussetzungen der Demokratisierung: Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Fälle

·        Auswirkungen der parlamentarischen Kräfteverhältnisse auf die Struktur inhaltlicher Konflikte, die Festlegung der Verfassungsgebungsverfahren, die Konfliktlösung und die neue Ordnung

·        Demokratisierung durch Parlamente: Wirkungsmechanismen und Schlussfolgerungen

 

 

 

Die Zielgruppen

·        Dozierende und Studierende der Politikwissenschaft

·        Praktiker in der Landespolitik und -verwaltung

 

 

Die Autorin
Dr. Astrid Lorenz ist Inhaberin der Professur Politisches System der Bundesrepublik Deutschland/Politik in Europa und Geschäftsführende Direktorin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Leipzig sowie Vorsitzende des Sächsischen Kompetenzzentrums Landes- und Kommunalpolitik e.V..

Keywords

Kompromissbedarf Neuanfang nach 1989 Verfassungsgebungsverfahren parlamentarischen Kräfteverhältnisse

Authors and affiliations

  • Astrid Lorenz
    • 1
  1. 1.Institut für PolitikwissenschaftUniversität LeipzigLeipzigGermany

Bibliographic information