Der Zahlungsverkehr in Deutschland

  • Authors
  • Konrad Mellerowicz

Part of the Fachbücher für die Wirtschaft book series (FFDW)

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-5
  2. Konrad Mellerowicz
    Pages 7-17
  3. Konrad Mellerowicz
    Pages 17-20
  4. Konrad Mellerowicz
    Pages 20-30
  5. Konrad Mellerowicz
    Pages 30-54
  6. Konrad Mellerowicz
    Pages 54-72
  7. Konrad Mellerowicz
    Pages 72-85
  8. Back Matter
    Pages 86-89

About this book

Introduction

Die moderne Wirtschaft ist keine Natural-, sondern eine Geldwirtschaft. Ihre Grundlage ist nicht der Tausch, sondern der Kauf. Das Geld ist hierbei der Mittler: es wird zum Zahlungsmittel. Die fortgeschrittenen Methoden der Produktion haben zu einer sehr weit­ gehenden Arbeitsteilung und Spezialisierung geführt, damit aber zu einer Allverbundenheit und daher einer überaus großen Komplizierung der Wirtschaft. Diese Entwicklung der Technik und der Wirtschaft macht es notwendig, entsprechende Methoden des Zahlungsverkehrs einzuführen, Methoden, die arbeitsparend, schnell durchführbar und vereinheitlicht sind. Das ist nichts anderes als eine Anpassung des Zahlungsverkehrs an den technisch-wirtschaftlichen Fortschritt. Daher mußte neben dem Bar­ verkehr in steigendem Maße der bargeldlose Zahlungsverkehr durch­ geführt werden. Seine Formen sind insbesondere Scheck und Überweisung, beide an eine Kontenführung bei Banken oder Sparkassen gebunden. Diese an sich nur natürliche Entwicklung des bargeldlosen Zahlungsver­ kehrs, zunächst nur entwickelt, um die Zahlungsvorgänge einer arbeits­ teiligen Wirtschaft zu rationalisieren, hat aber auch eine weitreichende bankpolitische Auswirkung, und dies sowohl für die Geschäftsbanken als auch die Zentralnotenbank. Denn der bargeldlose Zahlungsverkehr ist Grundlage der Kreditschöpfung. Diese aber ist Kaufkraftschöpfung in genau demselben Maße wie die Notengeldschöpfung der Zentralnotenbank, nur daß letztere dabei die so wichtige Aufgabe der Stabilität der Währung zu erfüllen hat - als allein verantwortliche Stelle -, während die übrigen Kreditinstitute diese Verantwortung nicht tragen, obschon auch sie den Geldumlauf durch ihre Kreditschöpfung stark beeinflussen können. Wäh­ rend die Notenbank an die Grenzen der Notenemission sehr bald stößt, finden die übrigen Kreditinstitute diese Grenze "in sich" nicht.

Keywords

Banken Geld Geldschöpfung Geldumlauf Geldwirtschaft Kaufkraft Kreditinstitut Kreditinstitute Produktion Verkehr Wirtschaft Währung Zahlungsverkehr

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-322-99068-6
  • Copyright Information Springer Fachmedien Wiesbaden 1952
  • Publisher Name Gabler Verlag, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-322-98335-0
  • Online ISBN 978-3-322-99068-6
  • About this book
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