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Insolvenz: Begriff und disziplinäre Abgrenzung

Chapter

Zusammenfassung

Das erste Kapitel des Theorieteils dient einer grundlegenden Bestimmung des zentralen Begriffs der Insolvenz. Nachdem der wissenschaftliche Diskurs zur Insolvenzproblematik primär auf dem Gebiet der Rechtswissenschaften stattfindet, steht zunächst eine rechtswissenschaftliche Grundlegung der Thematik im Vordergrund. Hierbei soll nicht die gesamte Bandbreite insolvenzrechtlicher Fragestellungen diskutiert werden, sondern lediglich eine Einführung in die insolvenzrechtlichen Regelungsprinzipien vor dem Hintergrund des reformierten Insolvenzrechts erfolgen. Auf eine ausführliche Darstellung des Ablaufs von Insolvenzverfahren und der dabei geltenden Rechtsnormen im Allgemeinen wird hingegen verzichtet. Dieser Eingrenzung entsprechend, liegen die Akzente der nachfolgenden Erörterung der insolvenzrechtlichen Grundzüge auf der Begründung der Notwendigkeit einer institutionellen Insolvenzregelung, der grundsätzlichen Funktionsweise dieses Ordnungsrahmens und der Herleitung des rechtswissenschaftlichen Insolvenzbegriffs. Resultierend aus der Vollstreckungsperspektive des Insolvenzrechts erfolgt im zweiten Abschnitt dieses Kapitels eine Überführung der Insolvenzproblematik in das Gebiet der Betriebswirtschaftslehre, indem die Relevanz betriebswirtschaftlicher Aspekte im Hinblick auf die insolvenzrechtlichen Regelungen diskutiert wird. Im Ergebnis dieser Ausführungen werden einerseits ein betriebswirtschaftlicher Insolvenzbegriff herausgearbeitet und andererseits die betriebswirtschaftliche Perspektive eines Substanzerhalts sowie die sich daraus ergebenden Probleme eingeführt.

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