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Soziale Netzwerkstruktur

  • Monika Jungbauer-Gans

Zusammenfassung

Die Netzwerkanalyse untersucht, wer mit wem in Verbindung steht, welche Inhalte diese Beziehungen umfassen, welche Muster die Beziehungsstruktur bildet, ob es Zusammenhänge zwischen diesen Mustern und dem Verhalten der Netzwerkmitglieder gibt und welche Korrelationen zwischen den Strukturmustern und anderen gesellschaftlichen Faktoren bestehen (Boissevain 1979: 392). Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die vorletzte Frage, also konkret, ob es Zusammenhänge zwischen der Netzwerkstruktur und der Gesundheit der untersuchten Personen gibt.

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Reference

  1. 36.
    Zur Validität und Reliabilität von Netzwerkgeneratoren vgl. ausführlicher Pfenning (1995) sowie zur Reliabilität Schwarzenbacher/Baumann (1990).Google Scholar
  2. 37.
    Welches Merkmal für die Homophilie-Tendenz bestimmend ist, hängt von den Lebensumständen der untersuchten Personen ab: Wie eine Studie zeigt, konnte bei Frauen, die einen höheren Schulabschluss auf dem zweiten Bildungsweg erwarben, d.h. eine bildungsbedingte Statustransition erlebten, insbesondere eine Tendenz zur Bildungshomophilie festgestellt werden (Suitor/Keeton 1997 ).Google Scholar
  3. 38.
    Die Netzwerkanalyse unterscheidet hierbei „walks“, „trails” und „paths“. „Paths” enthalten sämtliche Knoten und Linien nur jeweils einmal, während „trails“ zwar unterschiedliche Verbindungen benutzen, aber auch mehrmals durch bestimmte Knoten laufen können. Bei „walks” gibt es keine Einschränkungen bezüglich der Häufigkeit, mit der Knoten und Linien durchlaufen werden (Wasserman/Faust 1994: 105–107).Google Scholar
  4. 39.
    Für die Unterscheidung von sozialer Unterstützung und der Netzwerkstruktur plädierten bereits Heller und Swindle (1983: 94).Google Scholar
  5. 40.
    Einige Studien beziehen auch Aspekte der sozialen Integration und der sozialen Unterstützung ein, so dass sie in den entsprechenden Kapiteln der Arbeit (5 und 7) ebenfalls Berücksichtigung finden.Google Scholar
  6. 41.
    Ob dieser Zusammenhang eine Scheinkorrelation ist, die auf das durchschnittlich höhere Einkommen von Männern oder den Drittfaktor Alter zurückgeführt werden kann, müsste geprüft werden.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Monika Jungbauer-Gans

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