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Agenda-Setting pp 285-350 | Cite as

Themenindividualanalyse des Agenda-Setting-Prozesses

  • Patrick Rössler
Chapter
Part of the Studien zur Kommunikationswissenschaft book series (SZK, volume 27)

Zusammenfassung

Auf Basis des aus der eben dargestellten Vorgehensweise resultierenden Datenmaterials kann die Themenstudie Mittlerer Neckar drei der vier im Zusammenhang mit dem Agenda-Setting-Effekt der Massenmedien relevanten Analysestrategien verfolgen. Für neun verschiedene Themen der politischen Diskussion sind zunächst (1) Themenindividualanalysen möglich. Ferner lassen sich diese Themen zu einer Themenagenda zusammenfassen, die (2) auf aggregiertem und besonders (3) auf individuellem Level untersucht werden kann (Strukturaggregat- bzw. — individualanalysen). (2) und (3) stehen im Mittelpunkt des Kapitels 9, während in diesem Kapitel 8 die individuellen Agenda-Setting-Effekte auf Themenebene (1) untersucht werden.2

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Literatur

  1. 1.
    Becker (1982), S.533.Google Scholar
  2. 2.
    Valide Themenaggregatanalysen als vierte mögliche Strategie sind im vorliegenden Forschungskontext nicht durchfuhrbar, da dieGoogle Scholar
  3. 3.
    Messung der Publikumsrelevanz nur zu zwei Zeitpunkten vorliegt (vgl. Kap. 3.1).3 Vgl. Kap. 2.5 sowie jüngst etwa Brosius & Weaver (1994), S.285.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. ausführlich Kap. 3.5.Google Scholar
  5. 6.
    VgL Kap. 3.3.Google Scholar
  6. 7.
    VgL Kap. 3.1.Google Scholar
  7. 8.
    Seit Beginn der Agenda-Setting-Forschung wird der Analyse möglicher Umkehreffekte eine erhebliche Bedeutung beigemessen. Im Sinne der.Reflexionshypothese« wird hier - der AgendaSetting-Hypothese genau entgegengesetzt - vermutet, daß die Medien über das berichten, was in den Köpfen der Rezipienten vorgeht; vgl. Merten (1990b), Sb4. Betrachtet man den Zusammenhang zwischen der Publikumsrelevanz der einzelnen Themen zum Zeitpunkt der mündlichen Umfrage und der in der Folge wahrgenommenen Me¬dienberichterstattung, ergeben sich in der vorliegenden Studie nur für ein Thema nennenswerte Umkehreffekte. Generell sind zwei verschiedene Gruppen von Themen zu unterscheiden: zunächst (1) die sogenannten ‘Dauerbrennerthemen« zur deutsch-deutschen Problematik bzw. den Streikplänen der Gewerkschaft hier ergeben sich sehr hohe Regressionskoeffzienten der früheren auf die nach¬folgende Berichterstattung. Die Medienbeachtung erweist sich hier als kontinuierlicher Fluß, der nicht unmittelbar von tatsächlichen oder potentielln Publikumsinteressen beeinflußt wird. Für (2) die Ereignisse mit Spot-Charakter, die nur kürzere Zeit in den Medien präsent ind, entfällt diese Beziehung zwangsläufig. Beachtenswert erscheint allerdings, daß die Veränderung im Umfang der Bericht¬erstattung nicht, wie man erwarten könnte, mit einer Veränderung der Publikumsrelevanz korrespondiert. Das Auf und Ab der Prä¬senz eines Themas in der Medienberichterstattung ist in der Regel unabhängig von der Wichtigkeit des Themas für die Bevölkerung.Google Scholar
  8. 9.
    Logischerweise kann sich der minimale Einfluß der restlichen Variablen bei der Hinzunahme weiterer Prädiktorvariablen nur noch verringern.Google Scholar
  9. 10.
    Diese Vorgehensweise erfolgt analog für die persönliche Themenwichtigkeit in der Recall-Befragung der Panelteilnehmer. Da die referierten Regressionsberechnungen instrumentellen Charakter aufweisen, werden ihre Befunde hier nicht im Einzelnen diskutiert.Google Scholar
  10. 11.
    Vgl. hierzu genauer Kap. 3.4.Google Scholar
  11. 12.
    Auch fir diese Zielvariable werden in den Folgeanalysen lediglich die (wenigen) signifikanten Medieninhaltsvariablen verwendet.Google Scholar
  12. 13.
    Hier ist allerdings eine Differenzierung geboten, denn fir zwei innenpolitische Themen, bei denen die persönliche Relevanz nicht durch die wahrgenommenen Medieninhalte erklärt werden konnte, sind nun schwach signifikante Zusammenhänge erkennbar.Google Scholar
  13. 14.
    Die potentielle Themensensibilisierung des Respondenten, die als Variable nur fir vier der Themen vorliegt, wird in der Analyse zunächst nicht berircksichtigt, da sie nicht auf einer themenspezifischen Abfrage beruht, sondern lediglich auf einer Zuordnung all¬gemeiner Persönlichkeitsmerkmale durch den Forscher (vgl. Kap. 8.3). Diese Variable wird erst in die nachfolgenden Struktur¬gleichungsmodelle eingefihrt.Google Scholar
  14. 15.
    Vgl. eine ähnliche Fragestellung bei Borg & Noll (1990), S.46 16 Vgl. Kap. 7.1 bzw. 7.3.Google Scholar
  15. 17.
    Ferner sollte nicht auger acht gelassen werden, daß es sich bei den Mediennutzungsvariablen lediglich um eine Selbsteinschätzung der Respondenten handelt, über deren Validität genauso Unklarheit besteht wie über die dabei tatsächlich rezipierten Medieninhalte.Google Scholar
  16. 18.
    Vgl. diese Differenzierung von Wants & Wu (1992), S.850f. Die außenpolitischen Prestigethemen sind in diesen Analysen nicht be rücksichtigt.Google Scholar
  17. 19.
    Die Zusammenfassung der Variablen erfolgte durch eine einfache Addition der Scores; für alle so erstellten Indexwerte liegt Cron bach’s t5 >.70. Die Betroffenheitsvariable wird in diese Analyse nicht integriert, da in der Originalstudie die Themenrelevanz mißver¬ständlich als.concern« abgefragt wird; vgl. Wants & Wu (1492), 5.851. Ebenso zweifelhaft ist dort die Operationalisienrng des Konstrukts »politische Partizipation« durch ein der Meinungsfährer¬Forschung entlehntes Item. In der vorliegenden Analyse wird dies korrekter als.Diskussionsverhalten« bezeichnet und beruht auf ei¬ner Selbsteinschätzung, ob der Einzelne in politischen Gesprächen eher zuhört oder eher zu überzeugen versucht.Google Scholar
  18. 20.
    Die Integration der relevanten Medieninhaltsvariablen erfolgte mittels einer hierarchischen Regressionsanalyse, in der zunächst der Einschlug dieser Variablen erzwungen, und dann erst in einem zweiten Block die Kontextvariablen hinzugefügt wurden. Durch diese Vorgehensweise erhalten die jeweiligen persönlich wahrgenommenen Medieninhalte die Gelegenheit, sich einen maximalen Einflug auf die Zielvariable zu sichern. Somit wird mittels dieses konservativen Verfahrens den Medien wiederum die Gelegenheit gegeben, ein maximales Wirkungspotential zu entfalten.Google Scholar
  19. 21.
    Um dies zu überprüfen, können die Respondenten der Themenstudie Mittlerer Neckar fir jedes Thema in zwei Gruppen geteilt werden: (I) Befragte mit hoher tatsächlicher Betroffenheit und (2) Befragte mit geringer tatsächlicher Betroffenheit (eine hohe Betrof¬fenheit wird bei einem Skalenwert von 4 oder 5 angenommen, eine geringe Betroffenheit bei einem Skalenwert von I oder 2). Diese Unterscheidung kann die vermutete Bedeutung dieser Variablen nicht bestätigen, denn der Einfluß der tatsächlich wahrgenommenen Medieninhalte auf die persönliche Relevanzzuweisung ist auch dann nicht größer, wenn man nur Personen mit einer erhöhten Be¬troffenheit betrachtet.Google Scholar
  20. 22.
    Vgl. Weaver et al. (1992), S.865. Ein Barer kausaler Beleg für die erwähnte Projektionshypothese liege sich unter Berücksichtigung der Panelbefragung finden; leider wurde hier die wahrgenommene Mehrheitsrelevanz nicht mehr erhoben. Im Zeitverlauf läßt sich also nur die Gegenhypothese testen, ob die persönliche Wichtigkeit zum zweiten Befragungszeitpunkt von der zuvor eingeschätzen Wich¬tigkeit des Themas fur die Bevölkerungsmehrheit abhängt. Dies ist nicht der Fall, denn der Einfluß vorheriger Mehrheitswahrneh¬mungen ist zu vernachlässigen. Keiner der Koeffizienten läßt darauf schließen, daß die persönliche Wichtigkeit eines Themas in der zweiten Welle von dessen wahrgenommener Mehrheitsrelevanz in der ersten Welle bestimmt wird.Google Scholar
  21. 23.
    Vgl. zu Projektionseffekten ausführlich Salmon & Kline (1985), S.13ft; Fields Be Schuman (1976), S.437 sowie Kap. 2.4 mit den ein schlägigen Literaturverweisen. Eine explorative Analyse, die die Diskrepanz zwischen persönlicher und wahrgenommener Mehrheits¬bedeutung auf die jeweilige Gesprächsaktivität zum Thema bezieht, ergibt fuir die drei deutsch-deutschen Themen hochsignifikante Unterschiede: Die Diskrepanz ist fir Personen, die noch nicht über das Thema gesprochen haben, wesentlich höher, wer dagegen schon über das Thema gesprochen hat, sieht die eigene und die Mehrheitseinschätzung eher im Einklang. Ober den kausalen Zu¬sammenhang dieser Variablen erlaubt das vorliegende Datenmaterial keine Schlußfolgerungen.Google Scholar
  22. 24.
    Vgl. Mutz (1992),, Weaver et al. (1992) sowie Kap. 5.4 der vorliegenden Arbeit.Google Scholar
  23. 25.
    Die nötigen Regressionsberechnungen wurden fair jene vier Themen durchgeführt, für die Daten zum Konstrukt.personal expie rience. verfügbarsind, was im vorliegenden Fall der potentiellen Themensensibilisierung entspricht.Google Scholar
  24. 26.
    Der Einfluß des Persönlichkeitsmerkmals Befragungsort tritt, wie Voranalysen zeigen, in jedem Fall deutlich hinter den der Kontext variablen zurück. Der Befragungsort alleine kann weder zur Differenzierung der einzelnen Themen noch zur Unterscheidung ver¬schiedener Publikumsagenden beitragen. Ferner zeichnen sich die Befragten der ländlichen Kommune weder durch ein höheres Maß an Kommunikation über die Themen aus, noch weisen sie eine höhere Kongruenz mit ihren Netzpersonen auf. Aus diesen Gründen unterbleibt in den weiteren Analysen die sperrig zu handhabende Differenzierung nach dem jeweiligen Wohnort der Befragten.Google Scholar
  25. 27.
    Die Untersuchung der themenbezogenen Gesprächsaktivität erbringt lediglich die zusätzliche Erkenntnis, daß die Größe des persönli¬chen Netzwerkes (von der Aggregatanalyse aus methodischen Grinden ausgeschlossen) als signifikanter Einflußfaktor hinzutritt Per¬sonen, die aufgrund größerer Kommunikationsnetzwerke mehr Gelegenheit zum Diskurs besitzen, sprechen auch eher über die politi¬schen Themen der Zeit.Google Scholar
  26. 28.
    Sowohl die interpersonale Kommunikation des Respondenten als auch sein Orientierungsbedürfnis als ein zentrales Persönlichkeits merkmal wurden aber zusätzlich auch themenbezogen erhoben, so daß in Spezialanalysen überprüft wurde, obGoogle Scholar
  27. (I) RH. unterschiedliche Themen möglicherweise unterschiedliche Zusammenhänge zwischen diesen Variablen auftreten; undGoogle Scholar
  28. die oben unklar gebliebene Beziehung dieser beiden Variablen möglicherweise auf Themenebene präzisiert werden kann, wo zumindest fir die Kommunikationsvariable Paneldaten vorliegen. Die hochsignifikanten Korrelationswerte zwischen dem generellen Orientierungsbedürfnis und den Mediennutzungsvariablen werden hier auf Themenebene weitgehend repliziert, wobei ein hohes Orientierungsbedürfnis zu einem speziellen Thema mit der generellen Nutzung der politischen Angebote im Fernsehen und den Printmedien verknüpft ist. Für den Hörfunk allerdings zeigt sich, daß der moderate Aggregatwert nur fir einige der Themen gehalten werden kann. Hohes Ori¬entierungsbedürfnis und geringe Gesprächsaktivität gehen nur für einige Themen einher. Um die Richtung dieses Wirkungszusam¬menhangs zu erhellen, lassen sich zwei Korrelationskoeffizienten gegenüberstellen: der des themenbezogenen Orientierungsbedürf¬nisses mit der interpersonalen Kommunikation zum ersten Befragungszeitpunkt und der Wert, der sich fir eine Korrelationsberec h¬nung in der zweiten Welle ergibt. Die ursprünglich durchweg negativen Korrelationen verändern sich fir sechs der sieben Analysen teilweise deutlich zum positiven. Dies kann als Beleg dafür gewertet werden, daß die anfänglich starke Verweigerung von Kommunika¬tionsaktivitäten bei Personen mit hohem Orientierungsbedürfnis im Zeitverlauf verschwindet: Ursprünglich orientierungsbedürftige Respondenten sprechen nach einiger Zeit nicht mehr systematisch weniger über die einzelnen Themen.Google Scholar
  29. 29.
    Vgl. Weimann (1994), S.269ff, 284.Google Scholar
  30. 30.
    Personen, die bis zur ersten Befragung nicht über ein Thema gesprochen hatten, dies aber zum zweiten Zeitpunkt getan hatten, weisen in der Anfangserhebung für keines der Themen ein erhöhtes Orientierungsbedürfnis auf.Google Scholar
  31. 31.
    Vgl. dementsprechende Hinweise bei Culbertson et aL (1994), S.15.Google Scholar
  32. 34.
    Vgl. Barth (1988), Analysemodell S.74.Google Scholar
  33. 36.
    Vgl. Giegler & Ruhrmann (1990), Analysemodell 5.481.Google Scholar
  34. 36.
    Vgl. Scherer(1990), S.116ff.Google Scholar
  35. 37.
    Vgl. Schönbach & Eichhorn (1992), Analysemodell 5.104.Google Scholar
  36. 38.
    Vgl. Brosius & Weaver(1994), Analysemodell S.295.Google Scholar
  37. 39.
    Vgl. Allen & Izcaray (1988), Analysemodell S.37.Google Scholar
  38. 40.
    Vgl. Wants & Hu (1994), Analysemodell S.92.Google Scholar
  39. 41.
    Vgl. Johnson & Wanta (1996), Analysemodell 5.187.Google Scholar
  40. 42.
    Vgl. Hügel (1987) sowie Hügel et al. (1989 & 1992), Analysemodell dort 5.146, ebenfalls abgedruckt in Kap.S, Schaubild 5–3.Google Scholar
  41. 43.
    Zurecht muß bereits hier einschränkend angemerkt werden, daß sich der Kausalitätsbegriff nur auf die spezifizierten Modelle bezie hen kann, und nicht auf die »Wirklichkeit+. Kausale Gesetzmäßigkeiten können nie zweifelsfrei verifiziert werden; vgl. Hildebrandt et al. (1992), S.8; Weede(1970), S.532, 533 mit ausführlicher Begründung dieser Schlußfolgerungen.Google Scholar
  42. 44.
    Vgl. Hildebrandt et al. (1992), S.5.Google Scholar
  43. 45.
    Vgl z.B. Förster et al. (1984), S.349f.Google Scholar
  44. 46.
    Zur überwiegenden Verwendung von »single-item indicators vgl. O’Keefe & Reid-Nash (1987), 5.153.Google Scholar
  45. 47.
    Vgl. Long (1983), S25f.Google Scholar
  46. 48.
    Vgl Werde (1970), 5.539.Google Scholar
  47. 49.
    Vgl. Andres (1992), S.23ff.; Hildebrandt (1983), 5.281.Google Scholar
  48. 50.
    Vgl. Schönbach & Eichhorn (1992), 5.103.Google Scholar
  49. 51.
    So etwa von Hügel et al. (1989 & 1992) oder Barth (1988)Google Scholar
  50. 52.
    Vgl. Hügel et al. (1989, 1992), 5.150 Anm.6.Google Scholar
  51. 53.
    Giegler (1984), hier S.51; vgl. ferner S.17ff.. & S.46.Google Scholar
  52. 54.
    Vgl. Heise (1970, 1977), S.7.Google Scholar
  53. 55.
    Vgl, Borg & Staufenbiel (1993), 5.132.Google Scholar
  54. 56.
    Vgl. Hildebrandt et al. (1992), S.A.Google Scholar
  55. 57.
    Vgl. Giegler(1984), S.50.Google Scholar
  56. 58.
    Vgl. Borg & Staufenbiel (1993), S.121; ähnlich Scherer (1990, 5.118.Google Scholar
  57. 59.
    Vgl. die erwähnte Anwendung in Giegler & Ruhrmann (1990)Google Scholar
  58. 60.
    Vgl. Backhaus et al (1990), S.221–316; bes. Jöreskog & Sörbom (1989) und SPSS Inc (1990).Google Scholar
  59. 61.
    Vgl. Förster et at (1984), S.358.Google Scholar
  60. 6z.
    Vgl. Hildebrandt (1983), 52961.; Förster et al. (1984), 5.3541.Google Scholar
  61. 63.
    Vgl. SPSS Inc. (1990), S.E29.Google Scholar
  62. 64.
    Vgl Jöreskog & Sörbom (1989), S.42.Google Scholar
  63. 65.
    Vgl. Backhaus et al. (1990), 5.2851.Google Scholar
  64. 66.
    Der in manchen Studien ausgewiesene Chi-Quadrat-Wert ist im vorliegenden Modell nicht aussagekräftig, da diesem (1) eine Korrela tionsmatrix zugrundeliegt und (2) eine hohe Fallzahl vorliegt; vgl. Backhaus et at (1990), S.287/88; Jöreskog & Sörbom (1989), S.431.Google Scholar
  65. 67.
    Vgl. Backhaus et al. (1990), S.288; Jöreskog & Sörbom (1989), S.44.Google Scholar
  66. 68.
    Vgl. Backhaus et al. (1990), 5288; SPSS Inc (1990), S.E25.Google Scholar
  67. 69.
    Vgl. SPSS Inc (1990), S.E30; Förster et al.. (1984), 5.359.Google Scholar
  68. 70.
    Vgl. Backhaus et al (1990), S.283.Google Scholar
  69. 71.
    Vgl. Backhaus et al. (1990), 5.289.Google Scholar
  70. 72.
    Vgl. Andres (1992), S.45f.Google Scholar
  71. 73.
    Vgl. Borg & Staufenbiel (1993), S.129.Google Scholar
  72. 70.
    Vgl. Förster et al. (1984), 5.353.Google Scholar
  73. 75.
    Vgl. zu dieser Problematik Long (1983), bes. S.36ff.Google Scholar
  74. 76.
    Vgl. Förster et al. (1984), S.354. Möglich wäre einzig die nach Hildebrandt (1983), S.293 sehr zeitaufwendige algebraische Überprüfung jedes einzelnen Modellparameters, was in der vorliegenden Studie angesichts der insgesamt über 2500 zu schätzenden Parameter nicht zu leisten war. Statt dessen erfolgte die im Anschluß dargestellte Überprüfung der notwendigen ldentifikationsbedingungen.Google Scholar
  75. 77.
    Die Überprüfung erfolgt anhand der Ungleichung wobei t die Anzahl der zu schauenden Parameter und p bzw. q die Zahl der x-bzw. y-Variablen repräsentiert; vgl. Förster et al. (1984), S.353; Hildebrandt (1983), S.293. Diese Bedingung ist Eur alle im folgenden angefiihrten Pfaddiagramme erfitllt.Google Scholar
  76. 78.
    Vgl. Backhaus et al (1990), S.302íGoogle Scholar
  77. 79.
    Backhaus et al. (1990), S.303.Google Scholar
  78. 80.
    Vgl. fur eine analoge Vorgehensweise Tyler (1980), S.18: “For the purpose of simplicity of presentation, however, the path analysis utilized here excluded background variables. Although potentially misleading, this simplified presentation seems reasonable here, sin¬ce an analysis of the same causal model including background variables yielded similar results.”Google Scholar
  79. 81.
    Die konsequente Vereinfachung des ursprünglichen Modells bedingt zwangsläufig auch eine Verringerung der Determinationskoeffi zienten in den Kernmodellen (vgl. Schaubild 9–13 bis 9–21), da im wesentlichen exogene Variablen gestrichen wurden, die nur zur Er¬klärung anderer beitragen und selbst nicht erklärt werden müssen.Google Scholar
  80. 82.
    Kosicki (1993), 5.107.Google Scholar
  81. 81.
    Effekte der themenspezifischen Konstrukte auf die allgemeinen Mediennutzungsmuster konnten aufgrund früherer Befunde ausge schlossen werden; vgl. Schönbach & Eichhorn (1992), 5.113.Google Scholar
  82. 93.
    Erklirung der persönlichen Themenrelevanz 311Google Scholar
  83. 94.
    Vgl. etwa Atwood (1981), S.478ff., der im Zeitverlauf klar belegen kann, daß die Medien die Inhalte der persönlichen Diskussionen bestimmen und nicht umgekehrt; vgl. weiterhin die Studie von Weaver et at (1992) zur.Brückenfunktion« der interpersonalen Kommunikation. Die denkbare Umkehrhypothese, daß persönliche Gespräche den Medienkonsum stimulieren, kann von den Mo¬dellen aus technischen Gründen nicht simultan überprüft werden; vgl. Kap. 8.3 sowie Schönbach • Eichhorn (1992), S.102. Eine Rückkoppelung der persönlichen Betroffenheit auf die Themenrelevanz unterbleibt aufgrund der Befunde von Metz (1992), S.496, nach deren Untersuchung die Wichtigkeit eines Themas keinen Einfluß auf die individuelle Betroffenheit der Respondenten ausübt. Auch eine Rückkoppelung der Themenrelevanz auf die persönliche Mediennutzung kann nach den Befunden von Donsbach (1991), 5.148 aus dem Pfadmodell ausgeschlossen werden.Google Scholar
  84. 95.
    Detailanalysen zeigen erstaunlicherweise, daß das Ausmaß der jeweiligen Netzkongruenz fir keines der Themen systematisch mit der interpersonalen Kommunikation über das Thema variiert - Personen, die übet ein Thema bereits mit anderen gesprochen haben, wei¬sen nicht notwendigerweise eine höhere Netzkongruenz auf.Google Scholar
  85. 96.
    Vgl. z.B. Atwood (1981), S.478.Google Scholar
  86. 97.
    Vgl. Stevenson & Ahem (1982), S.10f.Google Scholar
  87. 98.
    Vgl. Neveda (1994), Punkt 1 sowie die grundlegenden Ausfiihnrngen zur Realitätswahrnehmung in Kap. 1.2.Google Scholar
  88. 99.
    Vgl Weede(1970), S.533.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1997

Authors and Affiliations

  • Patrick Rössler

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