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Zusammenfassung und Schlußfolgerungen

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Zusammenfassung

Der Sachverhalt der internationalen Standortverlagerung umfaßt die Übertragung funktionaler Bestandteile eines Unternehmens von dessen inländischem Standort zu einem beliebigen ausländischen Standort. Jede internationale Standortverlagerung ist mit dem Aufbau einer inländischen Vermögensposition im Ausland verbunden und stellt insofern einen Spezialfall der ausländischen Direktinvestition dar. Die bloße Betrachtung des Kapitaltransfers, von der die Definition der ausländischen Direktinvestition ausgeht, reicht jedoch zur Erfassung und Analyse internationaler Standortverlagerungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes nicht aus. Um dem eigenständigen Sachverhalt der internationalen Standortverlagerung gerecht zu werden, ist eine Systematisierung nach den strukturellen und funktionalen Ausprägungen sowie den Ausführungsvarianten notwendig. Auf der strukturellen Ebene werden dabei substitutive, komplementäre, additive und antizipative Standortverlagerungen unterschieden; die funktionale Ebene untergliedert sich in Standortverlagerungen der Produktion, der Forschung und Entwicklung, der Verwaltung, des Absatzes und der Beschaffung; mögliche Ausführungsvarianten der internationalen Standortverlagerung sind die Unternehmensbeteiligung, die Unternehmensneugründung, die Unternehmensfusion oder der Ausbau bzw. die Erweiterung eines bestehenden Standortes.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1996

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