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Schluss

  • Friedrich Landwehrmann
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Part of the Dortmunder Schriften zur Sozialforschung book series (DSS, volume 31)

Zusammenfassung

Zu Beginn der Neuzeit stellt Bacon in seiner Utopie von „Neu-Atlantis“ den von der Wissenschaft maßgebend gestalteten Staat als ein Ideal hin. So führt ein „Vater des Hauses Salomons“ — dem Institut mit einem Wissenschaftsmonopol, das den größten Einfluß im Staate besitzt — aus: „Der Zweck unserer Gründung ist es, die Ursachen und Bewegungen sowie die verborgenen Kräfte in der Natur zu ergründen und die Grenzen der menschlichen Macht soweit wie möglich zu erweitern.“274 Bacon sieht dabei offensichtlich noch nicht, daß er damit auch die Macht der „Natur“ über den Menschen erweitert oder bestenfalls eine Art der Abhängigkeit von der Natur gegen eine andere Art eintauscht. Es bedurfte der ersten Erfahrungen mit dem Industrialisierungsprozeß, bis Lorenz von Stein zu der Feststellung kommen konnte: „... es ist eine der beachtenswertesten Erscheinungen, daß die natürlichen Objekte, die der Mensch zu seiner Arbeit bezwingt mit seinem Dienste, fast ebensoviel Einfluß auf ihn äußern, als er auf sie hat.“275

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Referenzen

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1965

Authors and Affiliations

  • Friedrich Landwehrmann

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