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Organisation eines Netzwerks Diabetischer Fuß anhand von Beispielen

  • Dirk Hochlenert
  • Gerald Engels
  • Stephan Morbach

Zusammenfassung

Ein Netzwerk zur Betreuung von Menschen mit DFS verbindet die spezialisierten Behandler einer Region. Diese Gruppe nimmt eine Gesamtverantwortung für das Ergebnis der Betreuung von Menschen mit DFS in der Region wahr. So muss sich ein Netz bemühen, alle notwendigen Partner in ausreichender Qualität einzubinden. Im günstigsten Fall bestehen Verträge mit Kostenträgern, die für Verbindlichkeit, Ressourcen und Versorgungsdaten sorgen. Ein Netzwerk entfaltet seine Wirkung in zwei Bereichen: 1. in der arbeitsteiligen Behandlung individueller Patienten und 2. in der Verbesserung der regionalen Versorgung. In manchen Netzwerken geht es ausschließlich um die übergeordnete Ebene der Organisation der Versorgung. Mit eingeflossen sind die Erfahrungen der Autoren mit den Netzwerken, in denen sie selbst arbeiten oder die sie in der Funktion eines Netzbetreuers begleiten, sowie publizierte Erfahrungen anderer Netzwerke. In verschiedenen Regionen wurden, passend zu regionalen Gegebenheiten, unterschiedliche Wege beschritten.

Literatur

Literaturempfehlungen

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Zitierte Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2014

Authors and Affiliations

  • Dirk Hochlenert
    • 1
  • Gerald Engels
    • 2
  • Stephan Morbach
    • 3
  1. 1.Centrum für Diabetologie Endoskopie und WundheilungKölnGermany
  2. 2.Chirurgische Praxis am BayenthalgürtelKölnGermany
  3. 3.Marienkrankenhaus SoestSoestGermany

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