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Reflexion

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Zusammenfassung

Da das entworfene Schulentwicklungsmodell bewusst sehr offen gehalten ist und den Probanden nur wenige Schranken auferlegt werden, können prinzipiell sehr viele unterschiedliche Themen von den Akteursgruppen vorgebracht werden. Erst bei der Ideen- und Vorschlagsfindung (ab Phase 4) wird vom Monitorteam gezielter gesteuert, um die Kompatibilität der Ideen mit der schulischen Realität zu sichern. Bestimmte solcher Themen (z. B.: Verhaltensprobleme der Kinder, Klimaprobleme im Kollegium) stellen das Monitorteam immer wieder vor Herausforderungen. Es ist sehr behutsam darüber zu entscheiden, wie entsprechende Fragen zu dieser Thematik gestellt und vor allem wie die von diesem Problem angesprochenen Gruppen damit konfrontiert werden, so dass konstruktive Ideen entstehen können und eine Defensivhaltung bzw. Schuldzuteilung vermieden wird. Es gilt auch darüber zu entscheiden, ob und wann das Monitorteam Angaben der Akteure zurückhält. Als Beispiel sei hier angeführt, wenn Elternteile „Ausländer“ als Ursache für ein schlechtes Klima zwischen den Kindern bezeichnen bzw. Anwendung von Gewalt als Lösung für Verhaltensprobleme der Kinder vorschlagen. Grundsätzlich hat das Monitorteam vereinzelte Antworten, die gegen die Gesetze, Menschenrechte sowie Menschenwürde verstoßen bzw. offensichtlich nicht zum Thema bzw. zur Fragestellung passten, eliminiert.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2014

Authors and Affiliations

  1. 1.Weiterbildung und Forschung Bildung und GesellschaftPädagogische Hochschule ZürichWienÖsterreich

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