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Schulinterne Evaluation – nur ein Instrument zur Selbststeuerung von Schulen?

  • Nils Berkemeyer
  • Sabine Müller
Chapter

Zusammenfassung

Die Evaluation der eigenen Arbeit wird in Beiträgen zur Schulentwicklung und Schulentwicklungsforschung seit langem als bedeutsames Kriterium professionellen Lehrerhandelns einerseits sowie als Kriterium einer auf Lernen hin ausgerichteten Organisation andererseits betrachtet (vgl. Berkemeyer & Bos 2009; Scribner u.a. 1999; Creemers & Kyriakides 2006; 2008). Angesichts der hohen Bedeutung, die der Selbstevaluation zugewiesen wurde, verwundert es nicht, wenn MacBeath (2008, S. 385) feststellt: „Governments around the world have adopted school self-evaluation as an essential corollary to the local management of schools.“ So unbestritten die Bedeutsamkeit von Selbstevaluation für die Schulentwicklung auch sein mag, so unklar ist die tatsächliche Verwendung von Verfahren der Selbstevaluation in der Praxis, deren Wirkung auf die eigene Arbeit und auf die Entwicklung von Schulen. Sicher ist, dass in den letzten 20 Jahren erhebliche Anforderungen an Schulen in Bezug auf Selbstevaluation gestellt worden sind (vgl. Holtappels 2004; Maag Merki, Imhasly & Leutwyler 2003; Scheerens, Glas, Thomas 2003).

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Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH 2010

Authors and Affiliations

  • Nils Berkemeyer
    • 1
  • Sabine Müller
    • 1
  1. 1.Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS)Technische Universität DortmundDortmund

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