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Überlegungen zu Konsequenzen der Alltagsmediatisierung für die künstlerische Ausbildung an einer Filmhochschule

  • Dieter Wiedemann

Zusammenfassung

„Heute ist die Medienentwicklung und von daher das, was die Mediatisierungstheorie fassen will, eng an die dynamische Entwicklung der Digitalisierung gebunden, die die alten Medien revolutionierte, insofern diese neu erfunden und zum Teil simuliert werden, und die neue Medien möglich machte. Zum derzeitigen Entwicklungsstand kann man sagen, dass diese Entwicklung auf drei relevanten Ebenen verläuft: Erstens entsteht ein umfassendes und komplexes Netzwerk aus Internet, Handy, Fernsehen, Telefon, Radio sowie aus den sonstigen medialen Netzwerken […] Zweitens wird die Welt interaktiv belebt durch ,intelligente Bausteine‘ in immer mehr Artefakten sowie durch eine parallele Realitätsebene im Netz, über die sich Geräte miteinander verständigen, über die aber auch interaktive Mensch-Maschine-Kommunikation stattfindet. Zum dritten wird die Welt in dieses Netz hinein abgebildet, arrangiert und inszeniert, dieses Netz besteht auch aus inszenierten Abbildern aller möglichen Geschichten und Situationen sowie aus Abbildern aller möglicher Menschen, wobei Abbilder nicht als bewegungs- und handlungsunfähige Bilder verstanden werden können.“ (Krotz 2007: 13f.)

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Literatur

  1. Benjamin, Walter (2002): Medienästhetische Schriften. Frankfurt a.M.: Suhrkamp Verlag.Google Scholar
  2. Brecht, Bertolt (1966): Der Rundfunk als Kommunikationsapparat. In: Schriften zur Literatur und Kunst. Berlin, Weimar: Aufbau Verlag.Google Scholar
  3. Krotz, Friedrich (2007): Mediatisierung: Fallstudien zum Wandel von Kommunikation. Wiesbaden: VS.Google Scholar

Copyright information

© VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH 2010

Authors and Affiliations

  • Dieter Wiedemann

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