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Dimensionen der Organisationsstruktur

  • Rainer Bokranz
  • Lars Kasten
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Zusammenfassung

Organisationsstrukturen sollen eine stabilisierende Wirkung ausüben, die Institution soil „lenkbar“ sein (vgl. z. B. Frese 1992, Sp. 1670 f.; Kieser, Kubicek 1992, S. 16 f.; Schanz 1992, Sp. 1901 f.; Schreyögg 1996, S. 11 f.). Je stärker die formale Organisation ausgeprägt ist, desto stabilisierender wird ceteris paribus ihre Wirkung sein. Welches Ausmaß diese sta­bilisierende Wirkung haben kann, hangt von der Umweltstabilität ab. So ist die durch zahl­reiche Rechtsnormen geprägte Umwelt einer Kommunalverwaltung stabiler als die durch schnell wechselnde Marktbedingungen gepragte Umwelt eines Softwareunternehmens. In Abbildung 5 unterscheiden wir, basierend auf einer Methapher von Hedberg, Nystrom, Star- buck (1976), bei der Umweltstabilität zwischen den Kontinua „instabil“ und „stabil“. Neben der Umweltstabilität bestimmt die organisatorische Auslegungsabsicht die Organisations­struktur. Es kann die Absicht bestehen, sie „effektiv“ oder „effizient“ auszulegen, und zwi­schen diesen Kontinua wird in Abbildung 5 unterschieden.

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Literaturempfehlungen

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 2001

Authors and Affiliations

  • Rainer Bokranz
  • Lars Kasten

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