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Gestaltungsansätze von Zuliefernetzwerken

  • Bettina Männel

Zusammenfassung

Nachdem in den vorangegangenen Abschnitten die konzeptionellen Grundlagen und Entstehungsgründe von Netzwerkstrukturen geschildert wurden, besteht die darauf aufbauende Zielsetzung dieses Kapitels in der Erläuterung der Gestaltungsoptionen, die in Zuliefernetzwerken offenstehen, um die Erfolgsfaktoren Kosten, Entwicklungs- und Marktbelieferungszeit, Qualität, Innovationsfähigkeit, Internationalisierung oder Differenzierung zu verbessern. Die wichtigsten Elemente einer solchen Modellanalyse strategischer Netzwerke heben Miles/Snow (1986) in ihrer Begriffsfassung hervor, indem sie Netzwerke als “a unique combination of strategy, structure, and management process”1 definieren. Zur Beschreibung von Unternehmensnetzwerken erweisen sich die drei Elemente gleichermaßen als notwendig, da die Realisierung der strategischen Zielsetzungen der Einzelunternehmen auf eine Gesamtstrategie abgestimmte Strukturen und Koordinationsinstrumente erfordert. In Anlehnung daran kann die Institutionalisierung strategischer Zuliefernetzwerke anhand von folgenden Gestaltungsmerkmalen beschrieben werden:
  • Wettbewerbsstrategien und Zielsetzungen, die dem Aufbau von Netzwerken zugrunde liegen,

  • Konfiguration der Netzwerkstrukturen, -beziehungen und deren vertragliche Grundlagen sowie

  • die in Unternehmensnetzwerken eingesetzten Koordinations- und Managementkonzepte (vgl. Abb. 9).

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Copyright information

© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden 1996

Authors and Affiliations

  • Bettina Männel

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