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Simultanansatz zur Losgrößen- und Ablaufplanung

  • Kai Brüssau
Part of the Betriebswirtschaftliche Forschung zur Unternehmensführung book series (BFUDUV, volume 43)

Zusammenfassung

Zwischen den einzelnen Teilplänen der Produktion bestehen enge Verflechtungen (vgl. Kapitel 2.2.4), so dass diese sukzessiv oder simultan geplant werden müssen. Auch wenn eine Simultanplanung wünschenswert wäre, ließe sie sich aufgrund der Komplexität der Problemstellung Produktionsplanung nicht realisieren. Zusätzlich stellt die Datenunsicherheit und -ungenauigkeit der Plandaten ein weiteres Problem für eine zeitgleiche oder simultane Erstellung aller Teilpläne dar. Einige Teilpläne werden daher kurzfristig mit hoher Datensicherheit und andere langfristig mit geringerer Datensicherheit erstellt. Die Abweichungen der Ist-Daten von den Plandaten macht in der Praxis eine ständige Überwachung und Aktualisierung der Teilpläne notwendig. Die Planung erfolgt umso genauer, je sicherer die Daten sind und je kurzfristiger der Planungshorizont ist. Die detaillierte Produktionsprozessplanung mit der vollständigen Ablauf- und Losgrößenplanung kann abhängig vom Unternehmen beispielsweise täglich, wöchentlich oder monatlich erfolgen. Ein größerer Planungshorizont ist nicht üblich, weil die notwendigen Produktionsmengen für die einzelnen Produkte in der Regel nicht weiter in die Zukunft festgelegt werden können [Sch97, S. 290ff.], [Fra00, S. 7 ff.].

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Literatur

  1. 42.
    Siehe [Pre74a, S. 467 f.], [Eis75, S. 170 ff.], [Sal91, S. 40 ff.], [JD96]Google Scholar
  2. 45.
    Eine Charge (engl.: batch) ist eine bestimmte, nach oben begrenzte Menge, die als Ganzes eine Produktionsstufe durchläuft, d.h. die Gesamtmenge einer Charge ist erst am Ende der Produktionsstufe verfügbar, es sind keine Teilmengen vorher verfügbar. Die Produktionsdauer ist i.d.R. nicht von der Produktionsmenge abhängig [Kor, S. 165].Google Scholar

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag GmbH, Wiesbaden 2002

Authors and Affiliations

  • Kai Brüssau

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