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Gummielastische Stoffe als Dämpfungselemente an schlagenden Werkzeugen

  • Ludolf Engel
  • Jochen Foerster

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages 1-5
  2. Ludolf Engel, Jochen Foerster
    Pages 6-9
  3. Ludolf Engel, Jochen Foerster
    Pages 19-29
  4. Ludolf Engel, Jochen Foerster
    Pages 29-36
  5. Ludolf Engel, Jochen Foerster
    Pages 36-39
  6. Ludolf Engel, Jochen Foerster
    Pages 39-44
  7. Ludolf Engel, Jochen Foerster
    Pages 44-45
  8. Back Matter
    Pages 46-50

About this book

Introduction

Mit Druckluft betriebene und von Hand geführte schlagende Werkzeuge (Ab­ bauhämmer, Niethämmer, Meißelhämmer u.a.) werden in zunehmendem Maße mit gummielastischen Stoffen am Hammergriff und an anderen Stellen ausgerüstet. Diese Stoffe zeichnen sich durch eine besonders hohe Dämpfung aus. Sie sollen den Rückschlag dieser Werkzeuge, der bei den länger damit arbei­ tenden Menschen schwere körperliche Schädigungen hervorrufen kann, ver­ ringern. Die Dämpfung ist allgemein die zeitliche Abnahme der Amplitude einer Schwingung infolge des Überganges von Schwingungsenergie in Wärme. Sie ist bei den gummielastischen, also hochmolekularen natürlichen oder künstlichen Stoffen als hoch im Verhältnis zu Stahl zu erwarten. Das er­ gibt sich aus ihrer chemischen Struktur, der Beweglichkeit der Moleküle einerseits und der inneren Rückstellkraft andererseits. Nach Aussagen der Männer, die mit schlagenden Druckluftwerkzeugen arbei­ ten, müßte bei Verwendung von gummielastischen Stoffen an geeigneten Stellen der Hämmer eine wesentliche Milderung des Rückschlages auf die bedienende Person zu erwarten sein. Zunächst sind jedoch diese Aussagen mit aller Vorsicht zu werten, da exakte Messungen über die Auswirkung dieser Stoffe als Dämpfungselemente noch nicht vorliegen. Sollte eine Milderung des Rückschlages exakt nachgewiesen werden, dann ist weiter damit noch nicht gesagt, daß nun keine körperlichen Schädi­ gungen mehr auftreten werden. Diese Frage kann nur vom Mediziner und dann voraussichtlich erst in Jahren beantwortet werden, da die Schädigungen, generell auch als Abbauhammerkrankheiten bezeichnet [4], bekanntlich erst nach vielen Jahren auftreten. Außerdem erleiden nicht alle mit Pressluft­ hämmern Arbeitenden Schäden, es spielt also auch ein physiologischer An­ lagefaktor eine Rolle.

Keywords

Abriebfestigkeit Entwicklung Fassung Festigkeit Fluss Füllstoff Härte Messergebnis Messreihe Messung Polymerisation Verfahren Werkzeug Werkzeuge Widerstand

Authors and affiliations

  • Ludolf Engel
    • 1
  • Jochen Foerster
    • 1
  1. 1.Bergakademie Clausthal-ZellerfeldDeutschland

Bibliographic information

  • DOI https://doi.org/10.1007/978-3-663-04863-3
  • Copyright Information Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 1958
  • Publisher Name VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden
  • eBook Packages Springer Book Archive
  • Print ISBN 978-3-663-03674-6
  • Online ISBN 978-3-663-04863-3
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