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Kritische Lebenskunst

Human-, sozial- und kulturwissenschaftliche Analysen und Strategien

  • Günter Gödde
  • Jörg Zirfas

Table of contents

  1. Front Matter
    Pages I-XIII
  2. I Der Blickwinkel der Individualität

    1. Front Matter
      Pages 1-1
    2. Günter Gödde, Jörg Zirfas
      Pages 3-5
    3. Werner Stegmaier
      Pages 6-13
    4. Robert Zimmer
      Pages 14-21
    5. Andreas Brenner
      Pages 22-29
    6. Jörg Zirfas
      Pages 30-37
    7. Juliane Noack Napoles
      Pages 38-45
    8. Ferdinand Fellmann
      Pages 46-52
    9. Ralf T. Vogel
      Pages 53-59
  3. II Soziale Weltbeziehungen und Intersubjektivität

    1. Front Matter
      Pages 61-61
    2. Günter Gödde, Jörg Zirfas
      Pages 63-65
    3. Felix Brauner, Cord Benecke
      Pages 66-73
    4. Werner Pohlmann
      Pages 74-81
    5. Dominik Krinninger
      Pages 82-90
    6. Daniel Burghardt
      Pages 91-96
    7. Susanne Völker
      Pages 97-104
    8. Daniel Burghardt
      Pages 105-110
    9. Rüdiger Eschmann
      Pages 111-117
  4. III Kulturelle Strukturen und Prozesse

    1. Front Matter
      Pages 119-119
    2. Günter Gödde, Jörg Zirfas
      Pages 121-123
    3. Gabriele Weiß
      Pages 124-133
    4. Jörg Zirfas
      Pages 134-142
    5. Heinrich Deserno
      Pages 143-151
    6. Christof Windgätter
      Pages 152-161
    7. Gunter Gebauer
      Pages 162-169
    8. Karin Dannecker
      Pages 170-179
    9. Peter Bubmann
      Pages 180-187
  5. IV Prekäre Verhältnisse

    1. Front Matter
      Pages 189-189
    2. Günter Gödde, Jörg Zirfas
      Pages 191-193
    3. Karl August Chassé
      Pages 194-201
    4. Markus Dederich
      Pages 202-208
    5. Ralph Sichler
      Pages 209-216
    6. Günter Gödde, Franziska Lamott
      Pages 217-226
    7. Jann E. Schlimme
      Pages 227-234
    8. Peter Theiss-Abendroth
      Pages 235-241
    9. Roland Voigtel
      Pages 242-253
  6. V Therapeutische Lebenskunst

    1. Front Matter
      Pages 255-255
    2. Günter Gödde, Jörg Zirfas
      Pages 257-259
    3. Günter Gödde
      Pages 260-268
    4. Tilman Watzel
      Pages 269-275
    5. Michael Klöpper
      Pages 276-283
    6. Svenja Taubner
      Pages 284-292
    7. Timo Storck
      Pages 293-300
    8. Thomas Munder, Kai Rugenstein, Antje Gumz
      Pages 301-307
    9. Werner Pohlmann
      Pages 308-315
  7. VI Bausteine für ein ›gutes Leben‹

    1. Front Matter
      Pages 317-317
    2. Günter Gödde, Jörg Zirfas
      Pages 319-321
    3. Günter Gödde, Jörg Zirfas
      Pages 322-334
    4. Günter Gödde, Jörg Zirfas
      Pages 335-346

About this book

Introduction

Die Philosophie der Lebenskunst gehört seit Ende des 20. Jahrhunderts zu den aktuellen Denkrichtungen, die nicht nur in Lehre und Forschung vertreten, sondern auch von einem breiteren Publikum wahrgenommen werden. In ihr geht es um ein gelungenes, schönes und glückliches Leben. Im Fokus des vorliegenden Buches stehen ‚kritische‘ Perspektiven auf die Realisierung von Lebenskunst in spezifischen biographischen, sozialen und kulturellen Kontexten. Zu fragen ist: Wer übt wie Kritik woran und welche Motivationen und Ziele verfolgt er dabei? Diese Fragen werden mit Blick auf Individualität, soziale Beziehungen, kulturelle Strukturen, prekäre Lebensverhältnisse, therapeutische Praktiken, Bausteine für ein gutes Leben und gesellschaftliche Veränderungsprozesse je unterschiedlich beantwortet. Kritisch zu sehen ist, dass in der Debatte um die Lebenskunst bis heute ein aristokratisch-elitärer und ideologisierender Unterton mitschwingt. Sozialwissenschaftlich rücken mit diesem Aristokratismus der Lebenskunst Aspekte der Ungleichheit und der Benachteiligung ins Blickfeld. Dabei drängen sich Fragen auf, ob der an einer sozialen Elite orientierte Lebenskunstbegriff noch tragfähig ist; ob prekäre Verhältnisse Lebenskunst überhaupt zulassen; welche Kompetenzen für die Lebenskunst des ,gewöhnlichen Lebens‘ bedeutsam sind und inwieweit eine ‚kritische Lebenskunst‘ über die Philosophie hinaus human-, sozial- und kulturwissenschaftlicher Analysen und Strategien bedarf. Eine Wende von einer individualistisch-elitären zu einer demokratisch orientierten Richtung der Lebenskunst erscheint geboten: Dabei geht es einerseits um Haltungen und Fähigkeiten, die potentiell viele, vielleicht sogar alle Menschen in der Gestaltung ihres Lebens verwirklichen können. Und andererseits geht es auch um politische, soziale und kulturelle Rahmenbedingungen, die ein geglücktes Leben in der Moderne ermöglichen.

Mit Beiträgen von: Jens Beljan, Cord Benecke, Felix Brauner, Andreas Brenner, Eike Brock, Peter Bubmann, Daniel Burghardt, Karl August Chassé, Karin Dannecker, Markus Dederich, Heinrich Deserno, Johannes Drerup, Rüdiger Eschmann, Ferdinand Fellmann, Gunter Gebauer, Günter Gödde, Antje Gumz, Ludger Heidbrink, Karla Hoven-Buchholz, Michael Klöpper, Manuel Knoll, Dominik Krinninger, Franziska Lamott, Wolfgang Mertens, Thomas Munder, Juliane Noack Napoles, Johannes Oberthür, Werner Pohlmann, Jann Schlimme, Siegfried Preiser, Kai Rugenstein, Silvia Schneider, Ralph Sichler, Werner Stegmaier, Timo Storck, Svenja Taubner, Peter Theiss-Abendroth, Susanne Völker, Ralf T. Vogel, Roland Voigtel, Tilman Watzel, Gabriele Weiß, Christof Windgätter, Christoph Wulf, Robert Zimmer und Jörg Zirfas.


Keywords

Selbstsorge Daseinsbewältigung Glück Orientierung Anerkennung Verantwortung Körperlichkeit

Editors and affiliations

  • Günter Gödde
    • 1
  • Jörg Zirfas
    • 2
  1. 1.BerlinDeutschland
  2. 2.Universität zu Köln Anthropologie und EthikKölnDeutschland

Bibliographic information