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Der Pathologe

, Volume 38, Issue 6, pp 545–546 | Cite as

Erratum zu: Update der S3-Leitlinie für maligne Ovarialtumoren 2016

Rolle der Pathologie in Diagnostik, Therapie und Nachsorge epithelialer Tumoren
  • A. Staebler
  • D. Mayr
Erratum
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Erratum to: The 2016 update of the S3 guideline for malignant tumours of the ovary

Role of pathology in diagnosis, therapy and clinical management of epithelial tumours

Erratum zu:

Pathologe 2017

 https://doi.org/10.1007/s00292-017-0310-0

Im CME-Beitrag „Update der S3-Leitlinie für maligne Ovarialtumoren 2016. Rolle der Pathologie in Diagnostik, Therapie und Nachsorge epithelialer Tumoren“, wurden die TNM-Klassifikation (2017) und FIGO-Klassifikation in Tab. 5 leider unvollständig abgedruckt. Des Weiteren fehlt im Textabschnitt „Muzinöses Karzinom“ die Angabe, dass eine starke CDX2- und CK20-Positivität bei CK7-Negativität oder schwacher Positivität sowie ein knotiges Wuchsmuster für eine metastatische Infiltration durch ein Karzinom des Kolons sprechen. Wir bitten, die korrekten Angaben zur Histomorphologie von primär muzinösen Ovarialkarzinomen sowie die vollständige Tab. 5 zu beachten.
Tab. 5

TNM-Klassifikation (2017) und FIGO-Klassifikation

TNM

FIGO

Definition

TX

Primärtumor nicht bekannt, keine Angaben möglich

T0

Kein Anhalt für einen Tumor

T1

I

Tumor auf die Ovarien oder Tuben beschränkt

T1a

IA

Auf ein Ovar (Kapsel intakt) oder eine Tube (Serosa intakt) beschränkt, Ovar- oder Tubenoberfläche tumorfrei, negative Spülzytologie

T1b

IB

Befall beider Ovarien (Kapsel intakt) oder beider Tuben (Serosa intakt), Ovar- oder Tubenoberfläche tumorfrei, negative Spülzytologie

T1c

IC

Tumor befällt ein oder beide Ovarien oder Tuben mit Nachweis einer der folgenden Punkte:

T1c1

IC1

Iatrogene Kapsel-(Serosa-)Ruptur

T1c2

IC2

Präoperative Kapsel-(Serosa-)Ruptur oder Tumor auf der Ovar- oder Tubenoberfläche

T1c3

IC3

Maligne Zellen im Aszites oder in der Spülzytologie nachweisbar

T2

II

Tumor befällt ein oder beide Ovarien oder Tuben mit zytologisch oder histologisch nachgewiesener Ausbreitung in das kleine Becken oder primäres Peritonealkarzinom

T2a

IIA

Ausbreitung und/oder Tumorimplantate auf Uterus und/oder Tuben und/oder Ovarien

T2b

IIB

Ausbreitung auf weitere intraperitoneale Strukturen im Bereich des kleinen Beckens

T3 und/oder N1

III

Tumor befällt ein oder beide Ovarien oder Tuben oder primäres Peritonealkarzinom mit zytologisch oder histologisch nachgewiesener Ausbreitung außerhalb des kleinen Beckens und/oder regionäre LK-Metastasen

N1

IIIA1

Nur retroperitoneale LK-Metastasen

N1a

IIIA1i

LK-Metastasen ≤10 mm

N1b

IIIAii

LK-Metastasen >10 mm

T3a Jedes N

IIIA2

Mikroskopische Ausbreitung jenseits des Beckens mit oder ohne retroperitoneale LK-Metastasen jenseits des Beckens

T3b Jedes N

IIIB

Makroskopische Ausbreitung jenseits des Beckens ≤2 cm

T3c Jedes N

IIIC

Makroskopische Ausbreitung jenseits des Beckens >2 cm und/oder regionäre LK-Metastasen; einschließlich Tumorausbreitung auf die Leber- und/oder Milzkapsel ohne Parenchymbeteiligung

M1

IV

Fernmetastasen mit Ausnahme peritonealer Metastasen

M1a

IVA

Pleuraerguss mit positiver Zytologie

M1b

IVB

Parenchymale Metastasen der Leber und/oder der Milz, Metastasen in extraabdominellen Organen (einschließlich inguinaler LK und LK außerhalb des Abdomens)

FIGO „International Federation of Gynecology and Obstetrics“, TNM Tumor, Lymphknoten, Metastase, LK Lymphknoten

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Pathologie und Neuropathologie, Universitätsklinikum TübingenEberhard-Karls-UniversitätTübingenDeutschland
  2. 2.Pathologisches InstitutLudwig-Maximilians-Universität MünchenMünchenDeutschland

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