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Glykogen

  • K. J. Lackner
  • D. Peetz
Living reference work entry
Part of the Springer Reference Medizin book series (SRM)

Zusammenfassung

Glykogen

Englischer Begriff

glycogen

Definition

Speicherform der Glukose, die über 1,4- und 1,6-glykosidische Bindungen zu einem verzweigtkettigen Polymer mit einer Molmasse bis zu ca. 2 × 107 Da verknüpft wird.

Beschreibung

Glykogen findet sich vorwiegend in der Leber und im Muskel und dient dort als Speicher für überschüssige Glukose, die durch Glykogenolyse bei Bedarf kurzfristig wieder freigesetzt werden kann. Die Konzentration ist mit bis zu 10 g/100 g Gewebe in der Leber am höchsten. Aufgrund der größeren Gesamtmasse ist aber die absolute Glykogenmenge in der Muskulatur mit ca. 250 g am größten. Die Glykogenreserven anderer Gewebe sind dagegen gering. Störungen des Glykogenabbaus führen zu den verschiedenen Glykogenosen.

Literatur

  1. Löffler G, Müller M (2014) Glucose – Schlüsselmolekül des Kohlenhydratstoffwechsels. In: Heinrich PC, Müller M, Graeve L (Hrsg) Löffler/Petrides Biochemie und Pathobiochemie, 9. Aufl. Springer, Berlin/Heidelberg, S 183–198CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Deutschland 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Klinische Chemie und LaboratoriumsmedizinUniversitätsmedizin MainzMainzDeutschland
  2. 2.Institut für LabormedizinHelios Klinikum Berlin-BuchBerlinDeutschland

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