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Europäischer Stabilitätsmechanismus

  • Tobias KunsteinEmail author
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Zusammenfassung

Durch die Einführung der gemeinsamen Währung sollten die nationalen Volkswirtschaften zum Vorteil des grenzüberschreitenden Handels enger verknüpft werden. Die Kehrseite dieser Entwicklung ist eine größere gegenseitige Abhängigkeit – die Krise eines einzelnen Mitgliedstaates kann die Stabilität des ganzen Währungsblocks gefährden. Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) als zwischenstaatlicher Hilfsfonds wurde geschaffen, um Krisenstaaten mit Krediten zu versorgen, sodass eine vorübergehende Liquiditätskrise eines einzelnen Mitgliedstaates nicht die ganze Eurozone bedroht. Mitgliedstaaten, die den ESM in Anspruch nehmen, müssen sich im Gegenzug zu einem Spar- und Reformprogramm verpflichten.

Schlüsselwörter

Anleihen Kreditvergabe Liquiditätshilfen Rating Rettungsschirm Verzinsung 

Weiterführende Literatur und Dokumente

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© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Politische Wissenschaft und Europäische FragenUniversität zu KölnKölnDeutschland

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