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Martin Mordechai Buber

  • Dominique BourelEmail author
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Zusammenfassung

Der Eintrag behandelt sowohl die praktisch-politische als auch die philosophische Dimension der Anerkennung bei Martin Buber. Ausgehend von Cohens und Rosenzweig’ Ansätzen entwickelt Buber seine Philosophie der Anerkennung in den Schriften Ich und Du (1923) und Urdistanz und Beziehung (1950). Anerkennung der selbständigen Andersheit des Anderen hat dabei sowohl ontologische als auch ethische Bedeutung. Praktisch hat Buber vor dem zweiten Weltkrieg die Anerkennung zwischen Christentum und Judentum und, nach der Staatsgründung, die zwischen Israel und den Arabern unterstützt.

Schlüsselwörter

Dialogphilosophie Sozialontologie Politik der Anerkennung zwischen Religionen und Völkern 

Literatur

  1. Bourel, Dominique. 2017. Martin Buber. Was es heisst, ein Mensch zu sein. Biografie, Übersetzt von Horst Brühmann. Gütersloh: Gütersloher Verlag.Google Scholar
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Copyright information

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Authors and Affiliations

  1. 1.Centre National de la Recherche ScientifiqueUniversité de Paris SorbonneParisFrankreich

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