Coaching in der Politikberatung

Living reference work entry
Part of the Springer Reference Sozialwissenschaften book series (SRS)

Zusammenfassung

Coaching hat im politischen Kontext aus meiner Erfahrung enorme Bedeutung. Denn zusätzlich zu allgemeinen, auch aus der Arbeit mit Topmanagern bekannten Coaching-Effekten kommen gecoachte Politiker/-innen besser mit Branchen-Spezifika zurecht: außergewöhnlich hoher Verschleiß der Akteur/-innen zwischen Berufs- und Privatwelt, gleichzeitig wahrzunehmende Mehrfachrollen, latente Gefahr der persönlichen Attacke von innen oder Umgehen mit bzw. Führen von Menschen, die man sich weder ausgesucht hat, noch die direkt weisungsgebunden sind.

Coaching bringt also für Spitzenpolitiker/-innen, dabei letztlich auch für die dahinterstehenden Organisationen bzw. Gremien, Chancen auf mehr Potential und mehr Wirkung, ist aber gleichzeitig kein Allheilmittel für Schwächen von Akteur/-innen, Strukturen oder Prozessen.

Schlüsselwörter

Coaching Political Leadership Persönliche strategische Unterstützung Sparringpartner Effektives Politikmanagement 

Literatur

  1. Jankowitsch, Regina. 2009. Chancen und Grenzen von Coaching in der Politischen Führung. In Zeitschrift für Politikberatung, 285–295. Wiesbaden: VS-Verlag.Google Scholar
  2. Jankowitsch, Regina, und David Wineroither. 2008. Von Platon zu Burns: Geschichte und Philosophie von Political Leadership. In Political Leadership. Annäherungen aus Wissenschaft und Praxis, Hrsg. Regina Jankowitsch und Annette Zimmer, 89–117. Berlin/München/Brüssel: polisphere.Google Scholar
  3. Rauen, Christopher. 1999. Coaching. Göttingen: Verlag für Angewandte Psychologie.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

Authors and Affiliations

  1. 1.Coaching & Moderation, InhaberinWienÖsterreich

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