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Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa

  • Ursel SchlichtingEmail author
  • Hans-Georg EhrhartEmail author
Living reference work entry

Zusammenfassung

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ist 1995 aus der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, einem blockübergreifenden Verhandlungsprozess, der wesentlich zur Überwindung des Ost-West-Konflikts und zur Verbreitung von Normen und Regeln für das Zusammenleben der Völker und Staaten beigetragen hat, hervorgegangen. Die OSZE ist mit 57 Teilnehmerstaaten heute die weltweit größte regionale Sicherheitsorganisation. Rahmenbedingungen und Aufgaben haben sich im Laufe der Zeit gewandelt, ohne dass die zentrale Zielsetzung, durch politischen Dialog über und Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen Spannungen zwischen den Teilnehmerstaaten ab- und gegenseitiges Vertrauen aufzubauen, aufgegeben wurde. Außerdem gehören heute die Verhütung, Bearbeitung und Beilegung innerstaatlicher und regionaler Konflikte sowie der Friedensaufbau nach einem Konflikt zu den Aufgaben der OSZE. Ihrer Tätigkeit liegt ein modernes, umfassendes Sicherheitskonzept zugrunde, das politisch-militärische Fragen und Aspekte der Bereiche Wirtschaft und Umwelt ebenso umfasst wie Menschenrechte und Grundfreiheiten.

Schlüsselwörter

Demokratisierung Friedenskonsolidierung Konfliktbeilegung Konfliktprävention Sicherheit Stabilität Zusammenarbeit 

Weiterführende Literatur

  1. Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (1995–2018) (Hrsg.): OSZE-Jahrbuch/OSCE Yearbook, Baden-Baden.Google Scholar
  2. Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (1975): Schlussakte von Helsinki, 1. August.Google Scholar
  3. Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (2011): Wiener Dokument über vertrauens- und sicherheitsbildende Maßnahmen, 30. November.Google Scholar
  4. Staats- und Regierungschefs der Teilnehmerstaaten der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (1990): Charta von Paris für ein neues Europa, 21. November.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, ein Teil von Springer Nature 2020

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH)HamburgDeutschland

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