Publizistik

ISSN: 0033-4006 (Print) 1862-2569 (Online)

Description

Die Publizistik veröffentlicht Beiträge aus allen Bereichen der Kommunikationswissenschaft.

Aufbau und thematische Schwerpunkte

Die Zeitschrift enthält in der Regel vier größere Aufsätze (Forschungsberichte), dazu Personalien (Laudationes bei Geburtstagen von Fachvertretern, Berufungen, Habilitationen sowie Nachrufe) und Buchbesprechungen. Dazu kommen in unregelmäßigen Abständen Essays und Kolumnen sowie die Rubriken "Forum", "Kommunikationswissenschaft international" und "Medienpolitik international". In den Themen der Aufsätze spiegelt sich das Selbstverständnis des Faches Kommunikationswissenschaft als systematisch arbeitende Sozialwissenschaft. Ein Schwerpunkt liegt auf der Präsentation empirischer Forschungsergebnisse (zum Beispiel zu Medieninhalten, Mediennutzung und Medienwirkung). Auch Studien zur politischen Kommunikation und Medienpolitik, Journalismus- und Kommunikatorforschung sowie Fachgeschichte und -entwicklung sind traditionelle Gegenstände.

In jüngerer Zeit enthält die Publizistik verstärkt Aufsätze zu Netzwerk- und Onlinemedien. Beiträge zur Mediengeschichte prägen die Zeitschrift nicht mehr so stark wie in den frühen Jahrgängen.

Herausgeber und Redaktion

Anders als viele wissenschaftliche Zeitschriften ist die Publizistik kein Organ einer wissenschaftlichen Gesellschaft, sondern wird von einem Herausgebergremium verantwortet. Zu diesen Herausgebern zählten seit der ersten Ausgabe im Jahr 1956 prominente Namen der Kommunikationswissenschaft wie Emil Dovifat, Walter Hagemann, Wilmont Haacke, Franz Ronneberger, Ulrich Saxer, Wolfgang R. Langenbucher, Klaus Schönbach, Arnulf Kutsch und Carsten Wünsch. Zurzeit bilden Klaus Beck (Greifswald), Christiane Eilders (Düssldorf), Christina Holtz-Bacha (Nürnberg) und Ines Engelmann (Jena) den Herausgeberkreis. Die Redaktion des Heftes liegt bei Gunter Reus (Hannover); eine eigene Redaktion für Buchbesprechungen bilden Maria Löblich und Carola Richter (Berlin).

Autoren
In den sechs Jahrzehnten ihres Bestehens konnte die Publizstik praktisch alle namhaften Vertreterinnen und Vertreter der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz zu ihren Autorinnen und Autoren zählen. Die Zeitschrift bietet aber auch allen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern einen erstklassigen Publikationsort.

Reviewverfahren
Die Redaktion leitet alle eingereichten Manuskripte an die Herausgeber sowie an zwei externe Gutachter weiter. Für die Autoren bleiben die Urheber der jeweiligen Gutachten und für die Gutachter die Autoren stets anonym (double-blind peer review). Herausgebergutachten und die beiden von außen eingeholten Stellungnahmen bilden die Grundlage für Annahme oder Ablehnung der Texte, wobei den externen Gutachten mehr Gewicht zukommt. Kriterien zur Begutachtung sind theoretische Fundierung, Relevanz der Fragestellung, Methode sowie Präsentation und Sprache.

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