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Die Arbeiten aus der Zeit des ersten englischen Aufenthalts

  • Gustav Mayer

Zusammenfassung

Am liebsten hätte die preußische Regierung den Deutsch-Französischen Jahrbüchern, die zum ersten und einzigen Male Ende Februar 1844 erschienen, schon vor der Geburt das Lebenslicht ausgeblasen. Denn rechtzeitig hatten ihre öffentlichen und geheimen Agenten in Paris ihr gemeldet, wie ernste geistige Kräfte gegen sie und die Grundsätze, auf denen ihr Dasein ruhte, diesmal zum Kampfe antraten. Auch war ihr nicht verborgen geblieben, daß sich hier neben dem philosophischen und politischen auch der soziale Umsturz zum Angriff rüstete. Wie wenig der Minister des Inneren Graf Arnim-Boytzenburg die Gefährlichkeit dieses neuesten Gegners unterschätzte, zeigte sein Erlaß über „die Unzulässigkeit der Verbreitung kommunistischer Theorien durch den Druck“ vom Januar 1844, der unter Berufung auf ein Erkenntnis des Oberzensurgerichts „jene verderbliche Theorie“ beschuldigte, „die Heiligkeit des Eigentums, welche die Basis der politischen, sozialen und sittlichen Ordnung aller Staaten ohne Unterschied der Regierungsform bildet“, aufheben zu wollen. Daß Bluntschlis berüchtigte Kampfschrift gegen den Kommunismus der neuen Heilslehre keinen Abbruch getan, sondern vielmehr ihr Gläubige in Fülle erworben hatte, behaupteten damals nicht etwa bloß Engels und Moses Heß.

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Referenzen

  1. Die Literatur für dieses Kapitel ist in weitem Ausmaß die gleiche wie die fur das vorhergehende. Zu S. 150 vgl. Akte betreffend die Maßregeln gegen die Verbreitung kommunistischer Theorien durch Druckschriften (Ministerium des Innern und der Polizei) Geh. Staats-Archiv, ferner Gustav Mayer, Der Untergang der Deutsch-Französischen Jahrbücher und des Pariser Vorwärts in Grünbergs Archiv III (1913).Google Scholar
  2. Von Carlyles Werken benutzt wurden die Sozialpolitischen Schriften in der dreibändigen Ausgabe Paul Hensels Göttingen 1895 und Helden, Heldenverehrung und das Heldentümliche der Geschichte in der alten Übersetzung von J. Neuberg, Berlin 1853. Aus der Literatur über Carlyle seien hier nur angeführt Paul Hensel, Thomas Carlyle Stuttgart 1901 (Frommanns Klassiker der Philosophie XI) und G. von Schulze-Gaevernitz, Carlyle, seine Welt- und Gesellschaftsanschauung 2. Aufl. Berlin 1897.Google Scholar
  3. S. 171. Julius Waldecks Brief an Johann Jacoby (unveröffentlicht) ist vom 9. Mai 1844 datiert.Google Scholar

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© Springer Science+Business Media Dordrecht 1934

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  • Gustav Mayer

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