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Die Gliederung von Pflanzengesellschaften In Rassen und Formen Als Beitrag zur Landschaftsökologie, Dargestellt Am Beispiel von Wärmeliebenden Eichen— Hainbuchenwäldern in Südwestdeutschland

  • Theo Müller
Part of the Berichte Über die Internationalen Symposia der Internationalen Vereinigung für Vegetationskunde book series (TUEN, volume 7)

Zusammenfassung

Verfolgt man eine durch Kenn- und Trennarten abgegrenzte Assoziation innerhalb ihres Verbreitungsgebietes, so fällt sehr bald auf, daß diese bei weitem nicht in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet restlos gleich aufgebaut ist. Diese Beobachtung macht man vor allem bei hoch organisierten Pflanzengesellschaften, wie sie unsere Waldgesellschaften darstellen. Es treten dabei gewisse floristische Unterschiede auf, indem einzelne Pflanzenarten fehlen oder andere hinzukommen. Dabei handelt es sich aber um keine wesentliche Änderung der Charakterarten-Kombinationen oder das Hinzukommen bzw. Fehlen von wichtigen Assoziations-Kennoder-Trennarten, denn dann würde es sich u.U. um eine eigene Assoziation handeln, sondern lediglich um geringfügige Abweichungen im Artenbestand in einzelnen Teilgebieten der gesamten Assoziationsverbreitung. Solche kleineren Abweichungen in Teilgebieten werden zweckmäßigerweise als Rassen und Formen bezeichnet, während die Untereinheiten Subassoziation, Variante, Subvariante und Fazies der Abstufung der lokalen, ökologisch bedingten Differenzierung vorbehalten werden sollten.

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© Springer Science+Business Media Dordrecht 1968

Authors and Affiliations

  • Theo Müller
    • 1
  1. 1.LudwigsburgDeutschland

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