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Zusammenfassung

Die Friedensbestrebungen der Quäker stehen mit ihren andern humanitären und sozialen Forderungen in engem Zusammenhang 1). Alle erklären sich aus ihrer religiösen Ueberzeugung, welche die Zusammengehörigkeit der einzelnen Glieder des gesellschaftlichen Körpers annimmt, der über die Gemeinde hinaus die Nation und schliesslich die Menschheit umfasst 2).

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Literatur

  1. 1).
    Ein ausführliches Werk über die Geschichte der Quäker im Zusammenhang mit der Friedensbewegung gibt es nicht. Laut einer persönlichen Mitteilung der Verfasserin wird eine diesbezügliche Arbeit von Miss M. E. Hirst, London herausgegeben werden.Google Scholar
  2. 1).
    Jörns, Studien über die Sozialpolitik der Quäker, S. 147.Google Scholar
  3. 3).
    Braihtwaite, The Beginnings of Quakerism, S. XLII.Google Scholar
  4. 4).
    Das Verbot der Waffenführung wurde anfangs von den Quäkern nicht allgemein angenommen. Seit 1660 hielt man es in England aber für ratsam die Armee von Quäkern zu reinigen, nachdem viele von ihnen sich geweigert hatten, Christenblut zu vergiessen. Bekannt ist das Beispiel ihres Grossmeisters George Fox. Dieser sass während des Bürgerkrieges des Jahres 1650 im Gefängnis. Da wurde ihm von den Republikanern, die wusten, welchen grossen Einfluss er auf die Menschen ausübte, versprochen, dass er in Freiheit gesetzt werden würde, wenn er den Befehl über eine Kompagnie Soldaten übernehmen wolle. Fox aber blieb standhaft und weigerte sich. Vgl. seine Antwort in The Journal of George Fox, S. 11.Google Scholar
  5. 1).
    Die Quäker sind eng mit anderen Sekten, die hauptsächlich in England und Holland blühten, verwandt. Auch in dem Gebot der Wehrlosigkeit stimmen sie mit andern religiösen Vereinigungen, namentlich mit den Mennoniten, überein.Google Scholar
  6. 2).
    Barclaiius, Theologiae verè Christianae Apologia.Google Scholar
  7. 3).
    An Epistle of Love and Friendly Advice to the Ambassadors of the several Princes of Europe, met at Nimeguen, to Consult the Peace of Christendom so far as they are concerned. Wherein the True Cause of the present War is discovered, and the Right Remedy and Means for a firm and setled Peace is proposed. By R. Barclay. A Lover and Traveller for the Peace of Christendom. Which was delivered to them in Latin the 23d and 24th February 1677/8.Google Scholar
  8. 4).
    Man denke an Penns Haltung den Indianern gegenüber, Vgl. Roberts, William Penn, S. 22 f.Google Scholar
  9. 1).
    Die erste Ausgabe dieses „Essay” erschien anonym 1693. Die American Peace Society hat sie noch 1912 neu aufgelegt. Penss Werke kennt den Aufsatz nur in der Ausgabe, 1726, Vol. II. S. 838–848.Google Scholar
  10. 2).
    Penn, Works (1726), II. S. 839 und Essay, (1912) S. 2.Google Scholar
  11. 3).
    Penn, a. a. O. Conclusion, II. S. 847 und (1912) S. 20. Man hat aus diesen Worten Penns irrtümlicherweise schliessen wollen, dass Temple selber in seinen „Observations upon the United Provinces” darauf hingewiesen haben sollte, dass eine europäische Vereinigung nach dem Muster der Vereinigten Provinzen sehr erwünscht wäre.Google Scholar
  12. 4).
    Sect. IV. II. S. 841 f und S. 6 f.Google Scholar
  13. 1).
    Als in der zweiten Friedenskonferenz die Frage besprochen wurde, wie ein ständiger Gerichtshof zu besetzen wäre, wollte die argentinische Delegation, ebenso wie William Penn hier in seinem Entwurf, die Zahl der Vertreter jedes Staates im Gerichtshof von dem Umfang des ausländischen Handels abhängen lassen. Der Delegierte Drago hat an diese Uebereinstimmung erinnert. Vgl. Deuxième Conférence internationale de la Paix, II. S. 325.Google Scholar
  14. 1).
    II. S. 847 und S. 20.Google Scholar
  15. 2).
    Sect. X. II. S. 844 f, und S. 14, 17.Google Scholar
  16. 3).
    Sect. VII. II. S. 842 und S. 9.Google Scholar
  17. 4).
    Sect. VIII. Of the Regulations of the Imperial States in Session, II. S. 842 f. und S. 9 f.Google Scholar
  18. 5).
    Die Anfangsworte des Abschnitts geben uns einen kleinen Einblick in das schwierige Problem der Rangordnung der Gesandten in früheren Zeiten: „To avoid quarrel for precedency, the room may be round, and have divers doors to come in and go out at, to prevent exceptions.”Google Scholar
  19. 6).
    Sect. IX. Of the Objections that may be advanced against the Design. II. S. 844 und S. 13.Google Scholar
  20. 7).
    a. a. Sect. IX. II. S. 843 f. und S. 12.Google Scholar

Copyright information

© Martinus Nijhoff, The Hague, Netherlands 1968

Authors and Affiliations

  • Jacob Ter Meulen

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