Advertisement

Das Prinzip

  • Ulrich Claesges
Chapter
  • 29 Downloads

Zusammenfassung

Die Gliederung der nun folgenden systematischen Rekapitulation, in der das über Fichte hinausweisende Problem einer Geschichte des Selbstbewußtseins entwickelt werden soll, ergibt sich aus dem Verhältnis von Philosophie und natürlichem Bewußtsein. Soll das systematisch spekulative Problem als solches sichtbar werden, muß die durch die Umkehr der Denkart etablierte Ausgangsposition der Philosophie noch einmal reflektiert werden.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Bei Kant ist dies zu Erklärende die in den Naturwissenschaften und in der Mathematik vorliegende oder prätendierte synthetische Erkenntnis a priori. Diese Feststellung hat mit dem Zirkeleinwand des Neukantianismus nichts zu tun. Kant setzt nicht die objektive Gültigkeit der exakten Naturerkenntnis voraus, sondern deren Struktur.Google Scholar
  2. 2.
    Die Bedeutung dieses Terminus ergibt sich hier rein aus dem Zusammenhang. Er bezeichnet also nicht das Problem einer Hinführung des unphilosophischen Bewußtseins zur Philosophie, sondern ein systematisches Problem dieser Philosophie selber.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. §§ 13 u. 14 d.A.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. §§ 15 u. 16 d.A.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. § 24 d.A. — Diese Dreiteilung bietet implizit die Gliederung der folgenden Betrachtungen.Google Scholar
  6. 6.
    Daß das Ich sich auch als quantitierbares Ich setzen muß,ist nicht vergessen. Doch kommt es in unserem Zusammenhang darauf nicht an.Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. I, 277 ff.Google Scholar
  8. 8.
    Andererseits ist es genauso falsch, für die Bestimmung des absoluten Ich bei den Grundsätzen stehen zu bleiben, wie dies oft geschieht.Google Scholar
  9. 9.
  10. 10.
  11. 11.
    Vgl. z.B. I, 126.Google Scholar
  12. 12.
  13. 13.
    Vgl. I, 270.Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. § 23 d.A.Google Scholar
  15. 15.
  16. 16.
    Gierndt, a.a.O., S. 63.Google Scholar
  17. 17.
    Gierndt, a.a.O., S. 63.Google Scholar
  18. 18.
  19. 19.
    Vgl. § 24 d.A.Google Scholar
  20. 20.
  21. 21.
  22. 22.
  23. 23.
    V, 15-172 (1792).Google Scholar
  24. 24.
    Vgl. § 19 d.A.Google Scholar
  25. 25.
  26. 26.
  27. 27.
    I, 260, Anm.Google Scholar
  28. 28.
  29. 29.
  30. 30.
    Vgl. I, 278, Anm.Google Scholar
  31. 31.
    Vgl. § 13 d.A.Google Scholar
  32. 32.
  33. 33.
    Vgl. I, 107.Google Scholar
  34. 34.
    Vgl. I, 278, Anm.Google Scholar
  35. 35.
    Dieser Satz ist natürlich in transzendental-kritischer Einschränkung gemeint. Vgl. I, 109.Google Scholar
  36. 36.
  37. 37.
    Man erinnere sich, daß das Faktum der Einbildungskraft dadurch gewonnen wurde, daß das Bewußtsein als Substanz entwickelt wurde. Zur Bestimmung des Bewußtseins als Substanz vgl. D. Schäfer, a.a.O.Google Scholar
  38. 38.
    I, 126; vgl. Gierndt, a.a.O., S. 63.Google Scholar
  39. 39.
    Genau in dieser Bestimmung tritt das absolute Ich am Anfang der praktischen Wissenschaftslehre auf. — Vgl. I, 249.Google Scholar
  40. 40.
    Vgl. I, 278.Google Scholar
  41. 41.
    Auf die Bedeutung des Satzes des Bewußtseins für die Geschichte des Selbstbewußtseins werden wir im nächsten Kapitel noch einmal eingehen.Google Scholar
  42. 42.
    Vgl. I, 279 ff. und 218.Google Scholar
  43. 43.
    Vgl. I, 264. — Dies ist der Sinn der von Kroner aufgestellten These vom spekulativen Primat der praktischen Vernunft. Vgl. R. Kroner, a.a.O., Bd. I, S. 362 ff.Google Scholar
  44. 44.
    Angesichts der Bedeutung, die dem Anstoß zukommt, ist es also durchaus möglich, von „zwei“ Prinzipien zu sprechen. Wenn wir dennoch meist von „dem“ Prinzip sprechen, so geschieht das, weil nur dies eine, das absolute Ich, inhaltlich bestimmt werden kann; der Anstoß ist als solcher per definitionem leer, ohne jede inhaltliche Bestimmung.Google Scholar
  45. 45.
    Vgl. § 24 d.A.Google Scholar
  46. 46.
    Zu erklärende Grunddifferenzen sind 1) praktisch: die Differenz zwischen dem absoluten Anspruch und dem faktischen Unvermögen — 2) theoretisch: die Differenz zwischen Vorstellendem und Vorgestelltem. (Vgl. I, 104 f.)Google Scholar
  47. 47.
    Der Ausdruck „Tathandlung“, durch den Fichte den von Reinhold zur Bestimmung des obersten Grundsatzes der Philosophie verwendeten Ausdruck „Tatsache“ ersetzt, deutet darauf hin, daß Fichte die Einheit von Idee und Wesen anvisiert hat. Das Sichselbstsetzen des 1. Grundsatzes aber bleibt wegen der (von Fichte nicht durchschauten) Zweideutigkeit nur eine „falsche“ Synthese von Idee und Dasein.Google Scholar
  48. 48.
    Wir setzen Anführungszeichen, wenn wie hier von einem Erklärungsprinzip im Unterschied zu einem Faktum die Rede ist.Google Scholar
  49. 49.
    In einem Exkurs soll gezeigt werden, wie Schelling dies Problem zu lösen versucht. Vgl. S. 185ff. d.A.Google Scholar

Copyright information

© Martinus Nijhoff, The Hague, Netherlands 1974

Authors and Affiliations

  • Ulrich Claesges

There are no affiliations available

Personalised recommendations