Komposition, Lichtführung, Maltechnik als Mittel zu Einer Intensiven Raumwirkung

  • Karl Lilienfeld
Part of the Quellenstudien zur Holländischen Kunstgeschichte book series (QHK, volume 4)

Zusammenfassung

Wenn wir im vorigen Kapitel sahen, dass bei der Wahl der Sujets das Streben nach grossem Farbenreichtum massgebend war, so bleibt uns noch übrig , zu fragen, nach welchem Prinzip die Formen der einzelnen , auf den Gemälden . dargestellten Objekte vom Künstler gewählt wurden , und nach welchem Prinzip er sie in das Bild einordnete. Denn dass für beides ein Prinzip vorliegt, geht daraus hervor, dass einerseits gewisse Formen (von Gegenständen oder auch Körpern) sich häufig auf seinen Bildern wiederholen , und dass andrerseits die dargestellten Dinge oder Personen oftmals in ganz ähnlicher, seltsamer Anordnung auftreten. Die Wiederholung dieser Erscheinungen fällt umso mehr auf, als sie manchmal gar nicht vom Gegenstand des Bildes verlangt werden , ihm sogar zu widersprechen scheinen. Jeder unbefangene Betrachter der Werke de Gelders wird sich z.B. fragen : Warum gibt der Künstler all seinen männlichen Figuren, sowohl auf Historien, als auch auf Porträts einen Rock mit den weiten Halbärmeln? Warum gibt er den Frauen so häufig Schleier und grosse Mäntel? 1) Warum haben diese Kleidungsstiicke gewöhnlich an den Rindern einen reichen Besatz?

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© Springer Science+Business Media Dordrecht 1914

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  • Karl Lilienfeld

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