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PhÄnomenologie als Grammatik

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Zusammenfassung

Wittgenstein hatte im Tractatus das Räderwerk der Logik folgendermassen befragt : »Hat die Frage einen Sinn: Was muss sein, damit etwas der-Fall-sein kann?« (T 5.5542) Er platzt nicht mit der Wasfrage heraus, sondern verlangt erst die Klärung des Sinnes dieser Frage. Klar ist zunachst, dass in der Einschränkung, sofern sie verstanden werden soli, das Uneingeschränkte, welches die Einschrankung fassbar machen soli, selbst auftritt: »seine«2. »Der Sinn einer Frage ist die Methode ihrer Beantwortung«. (PB 66) Methode war im Tractatus das Achten auf den sinnvollen Gebrauch: aber gerade die logischen Zeichen steliten nicht dar, ihr »Gebrauch«war ganz anderer Natur als der der vertretenden Zeichen. Deshalb nannte Wittgenstein die logischen Satze sinnlos, nicht unsinnig. Unsinnig werden sie erst, wenn nach den »Gegenstanden« gefragt wird, die den logischen Zeichen entsprechen solien. 1st der Organismus der Sprache aufs Abbilden eingestellt, so läuft er leer, wenn nichtvertretende Zeichen vorkommen. Wir hatten auch gesehen, dass nach dem Resultat des Tractatus, wegen des Zusammenfalls von Transzendentalem und Apriorischem, kein traditioneller Weg zur Explikation reiner Vernunft sich anbictet.

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© Martinus Nijhoff, The Hague, Netherlands 1971

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