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Résumé

Als ostern 1525 der Pfarrer Dr. Balthasar Hubmaier in der oberen Pfarrkirche St. Marien zu Waldshut vor seiner Gemeinde Die Gläubigentaufe empfing und sie selbst anderen spendete, hatte er einen langen theologischen Entwicklungsprozeß durchgemacht. Das leben des nunmehr etwa vierzigjährigen mannes hatte manch unerwartete wendung genommen. Immer stand dabei seine existenz als theologischer lehrer, Prediger und Seelsorger mit auf dem spiel. Wenn wir in seiner Taufe einen gewissen Abschluß seiner theologischenEntwicklung sehen können, so bedeutet dies: die Anfänge seiner theologie ziehen sich durch seinen ganzen bisherigen Lebensweg, der vermutlich von kindheit an im unmittelbaren Einflußbereich der kirche verlief. Die einzelnen Stationen dieses weges nachzuzeichnen, bringt der lückenhaften quellenlage wegen einige Schwierigkeiten mit sich. Die bisherigen Arbeiten über Leben und Theologie Hubmaiers beweisen das zur Genüge. Wir wollen hier lediglich zwei Stationen dieses Weges noch einmal kurz überdenken, und zwar die Anfänge des katholischen Theologen und die Anfänge des von der alten kirche sich abwendenden und in das Lager der Reformation eintretenden Theologen.

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References

  1. Ch. Bornhäuser, Leben und Lehre Menno Simons’. Ein Kampf um das Fundament des Glaubens (etwa 1496–1561) (Beiträge zur Geschichte und Lehre der Reformierten Kirche 35), Neukirchen-Vluyn 1973, S. 74ff.Google Scholar

Copyright information

© Martinus Nijhoff, The Hague, Netherlands 1977

Authors and Affiliations

  • Christof Windhorst

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