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Die Naturräumliche Gliederung

  • Jürgen H. Jungbluth
Part of the Biogeographica book series (BIGE, volume 13)

Zusammenfassung

Als Methode der ökologischen Landschaftsforschung (TROLL 1950; Geoökologie s. KLINK 1972 u.a.) war die naturräumliche Gliederung (Tabelle 1) zunächst darauf ausgerichtet:,,… Die Individualität eines Gebietes zu erkennen, es in seiner erdräumlichen Ganzheit zu erfassen, d.h. Wesen und Grenzen abzustecken …“ so Th. KRAUS & E. MEYNEN im Vorwort zum „Handbuch der Naturräumlichen Gliederung“, Hrsg. E. MEYNEN & J. SCHMITHÜSEN 1953–1962) und verfolgte damit eines der primären Anliegen geographischer Forschung. Die Gliederung und inhaltliche Erfassung von Räumen unter den verschiedensten Aspekten gehört seit eh und je zu den Aufgaben der Geographie. Nach TROLL (1950) ist hierbei eine synthetische Arbeitsweise erforderlich:,,… so bedeutet geographische Synthese, daß das Schwergewicht von der Betrachtung der Einzelerscheinungen in der Erdhülle auf ihren Zusammenklang in der räumlichen Einheit, in der Landschaft verlegt wird…“. Dieser Forderung wird die ökologische Landschaftsforschung von ihrer Zielsetzung her gerecht, wie es KLINK (1972) formuliert hat:,,… Geoökologische [landschaftsökologische] Forschung hat sich die qualitative und möglichst auch quantitative Aufdeckung der Wechselwirkung zwischen den verschiedenen Komponenten des Geokomplexes zum Ziel gesetzt; sie ist Umweltforschung im naturwissenschaftlichen Sinne …“.

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Copyright information

© Dr. W. Junk bv. Publishers, The Hague 1978

Authors and Affiliations

  • Jürgen H. Jungbluth

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