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Alexander Pfänders Ethische Wertund Sollenslehre

  • Harald Delius
Chapter
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Part of the Phaenomenologica book series (PHAE, volume 84)

Zusammenfassung

Die Ethik Alexander Pfänders ist in den Jahren 1926—35 (aus Vorlesungen) entstanden, also in oder kurz nach der Blütezeit phänomenologischer Wertethik. Max Schelers Materiale Wertethik war 1913-16 erschienen, die Ethik von Nicolai Hartmann 1925. Jetzt — ein halbes Jahrhundert später — ist die Ethik in kurzer Darstellung von Peter Schwankl herausgegeben worden.1 Gegenüber der — ebenfalls posthum (1947 von W. Trillhaas) herausgegebenen Philosophie der Lebensziele — handelt es sich hier um eine systematisch angelegte und ausgefuhrte Ethik, die mit dem Anspruch auftritt, eine wissenschaftliche und normative Ethik zu sein. Ethik ist, nach Pfander, die „systematische philosophische Wissenschaft vom Sittlichen“ (20); sie ist „eine Wissenschaft, kein Glaubensbekenntnis“ (24); und als Wissenschaft will sie „wirkliche Erkenntnisse gewinnen und verkiinden, d. h. wahre Behauptungen, die als wahr ersichtlich sind oder von ihr als wahr ersichtlich gemacht sind“ (24). Nach der für Pfänder grundlegenden Unterscheidung zwischen sittlichen Werten und sittlichen Forderungen (dem sittlichen Sollen) zerfä;;t diese Wissenschaft de Ethik in zwei Hauptteile: die Wertlehre (Wertethik) und die Sollenslehre (Sollensethik). Am Ende des ersten Teiles gibt Pfänder, wie er in der ausführlichen Textgliederung wörtlich sagt, „die richtige Theorie über den letzten sachlichen Grund der ethischen Werte“ (8 und 104).

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Literatur

  1. G. R. Grice, The Grounds of Moral Judgement, Cambridge 1967Google Scholar
  2. J. Rawls, A Theory of Justice, Oxford 1972Google Scholar

Copyright information

© Martinus Nijhoff Publishers, The Hague / Boston / London 1982

Authors and Affiliations

  • Harald Delius

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