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Die “in-House Bank” als Neuer Finanzintermediär

  • Felix A. Zimmermann
Part of the Schriften zur Geldtheorie und Geldpolitik book series (SCHGG)

Zusammenfassung

Die erste Voraussetzung für die Durchfährung des “In-House Banking” ist eine entsprechende Unternehmens- bzw. Konzerngröße. Dabei sind vor allen Dingen die Volumina des Außenumsatzes und des unternehmensinternen Umsatzes sowie die Anzahl und Arten der abzuschließenden Finanzgeschäfte maßgeblich. Einen allgemeinverbindlichen Maßstab für die notwendigen Transaktionsvolumina gibt es allerdings nicht. Dies liegt zum einen an den unterschiedlichen Voraussetzungen, die für die Anwendung bestimmter Finanzinnovationen notwendig sind, und zum anderen daran, daß Möglichkeit und Umfang der unternehmensinternen Intermediation sehr stark von der Organisationsform der entsprechenden Unternehmung abhängen.1 Hinzu kommt, daß Art und Umfang der betriebenen und erforderlichen Finanztransaktionen ein wesentliches Kriterium für eine sinnvolle Anwendung der innovativen Finanzinstrumente durch Nichtbanken sind. In der Regel resultiert diese qualitative und quantitative Struktur der Finanztransaktionen aus der Geschäftstätigkeit der Unternehmen. So haben Unternehmen, die entweder auf umfangreiche Importe von Rohstoffen angewiesen sind oder deren Absatzmärkte in anderen Ländern liegen, einen wesentlich höheren Bedarf an Devisengeschäften als eher national operierende Unternehmen. Ebenfalls sind je nach Geschäftstätigkeit Unterschiede in der Fristigkeit der anzulegenden oder aufzunehmenden Mittel und deren Fluktuation zu beobachten. Während Handelsunternehmen eher in kurzen Fristen handeln und umschichten, spielt bei Unternehmen der Schwerindustrie die lange Frist eine wichtigere Rolle.

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Anmerkungen

  1. 3.
    Vgl. aaaa Schulz (1991), S. 24. Weitere Mindeststückelungen: Floating Rate Notes: 50.000 US$ oder 100 TDM, Euro-Note Fazilitäten: 50.000 US$. Vgl. zu weiteren InstrumentenGoogle Scholar
  2. 6.
    Vgl. aaaa Junker (1988), S. 366. Vergleichbare Systeme werden mittlerweile auch von den Banken angeboten. So bietet die Deutsche Bank mit ihrem “db-data-System” eine Datenbank an, die ebenfalls eine umfangreiche Information ermöglicht. Vgl. Junker (1988), 367 Google Scholar
  3. 14.
    Vgl. aaaa Mattem (1984), S. 374. Die beiden fübrenden Ratingagenturen sind Standard & Poor’s und Moody’s.Google Scholar

Copyright information

© Centaurus Verlag & Media UG 1996

Authors and Affiliations

  • Felix A. Zimmermann

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