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Emanzipation und Geschichtsbewusstsein. Anregungen für die Wiederaufnahme und Fortsetzung einer Diskussion

Chapter
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Part of the Geschichte und Psychologie book series (GESCHPS, volume 12)

Zusammenfassung

Die sechziger Jahre unseres Jahrhunderts waren eine Zeit des Aufbegehrens gegen gesellschaftspolitische Stagnationen, eine Zeit des stürmischen Einforderns von Freiheiten, die angeblich längst verwirklicht waren, eine Zeit des vorwiegend jugendlichen Protests gegen das selbstgefällig-protzige „Establishment“ der Eltern-Generation mit ihren unbearbeiteten Verstrickungen im Nationalsozialismus. Das gilt in je eigener Weise für den Westen wir für den Osten, weltweit. Es genügt, stichwortartig an die Antikriegs-Vietnam-Demonstrationen und den Prager Frühling mit Höhepunkten im Jahr 1968 zu erinnern, um die Umbruchspannung von damals zu vergegenwärtigen, die Reformbegeisterung auf der einen Seite und Veränderungsangst auf der anderen Seite erzeugte. Freilich: für die später Geborenen, etwa die Studentinnen und Studenten von heute, ist das schon nostalgisch verklärte Geschichte, die kaum noch zu verstehen ist.

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© Centaurus Verlag & Media UG 2004

Authors and Affiliations

  1. 1.Technischen Universität BerlinDeutschland

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