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Analyse und Interpretation

Chapter
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Part of the Sozioökonomische Prozesse in Asien und Afrika book series (SPAA, volume 12)

Zusammenfassung

Bilder wollen etwas zur Darstellung bringen, ins Bild setzen, zur Präsenz bringen (Abel 2005: 22). Sie üben kognitive und orientierende Funktionen aus. Sie verfügen, wie Günter Abel ausfuhrt, über „organisierende und normierende Kraft hinsichtlich unseres Welt-, Fremd- und Selbstverständnisses“ (Abel 2005: 27). „Bilder strömen aus allen Winkeln des Globus und strahlen zugleich in die privatesten Räume“ (Schulz 2005: 9). Sie erweitern unsere Vorstellungskraft, irritieren kognitive Konstruktionen, berühren emotional. Bilder fungieren als Medium von Kommunikation. „Sie sind wortlos, wie jeder weiß. Sie sind auf eine geradezu intensive Weise stumm und doch handeln bzw. >sprechen< sie auf ihre Weise […]“ (Müller 2005: 80). Bilder als nonverbale Stimuli beeinflussen in erheblichem Maß die bewusste, kognitive Beurteilung (Frey 2000: 91). Sie veranlassen den Betrachter etwas zu glauben. Selbst ein nur wenige Sekunden dauernder Eindruck löst sowohl auf der kognitiven wie affektiven Ebene erstaunliche Wirkungen aus (Frey 2000: 113). Bilder können zu Umdenken fuhren, Abwehr oder Faszination hervorrufen. „Bilder informieren und erzeugen Wissen. […] Sie haben enormen Einfluß auf das Verhalten und die Imaginationen ihrer Konsumenten“ (Schulz 2005: 9). Und: Sie fuhren zu Handlungen bei denen, die sie betrachten — im Fall von „Die weiße Massai“ ganz profan z.B. zum Kauf des Buches, aber auch zu einer Reise nach Kenia oder zur Formulierung eines wütenden Leserbriefes, zu Bewunderung oder Spott.

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