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Zusammenfassung

Die vorliegende Arbeit widmet sich spezifischen Verstehensproblemen fortgeschrittener Lerner in Deutsch als Fremdsprache (DaF) beim Lesen literarischer Prosa. Es geht hierbei hauptsächlich um die Bestimmung des Einflusses, den das kulturelle -nichtsprachliche- Vorwissen auf die Textrezeption ausübt. Untersucht werden soll, auf welche Textdimensionen sich der Einfluß des Vorwissens konzentriert, wie sich das Vorwissen zu einem konkreten Text erfassen läßt und ob es eine für den Unterricht praktikable Methode gibt, das für den jeweiligen Text notwendige Vorwissen vor der Lektüre effektiv zu vermitteln. Die Antworten auf diese Fragen sollen in einer Fallstudie gefunden werden. Die zu untersuchende Zielgruppe umfaßt Fortgeschrittene, die entweder nach einem mehrmonatigen Intensivkurs ein Sprachabschlußzertifikat am “Herder-Institut” Leipzig erworben bzw.die “Prüfung zum Nachweis der deutschen Sprache” (PNDS) abgelegt haben. Beide Abschlüsse berechtigen zur Aufnahme eines Studiums an einer deutschen Hochschule oder Universität. Die Untersuchung bezieht sich also auf den gesteuerten Fremdsprachenerwerb. Um die Zielgruppe noch weiter einzuschränken, sollten sich die Untersuchungen auf Gruppen ausländischer Germanistikstudenten oder Deutsch-als-Fremdsprache-Studenten des 2. und 3. Studienjahres konzentrieren. Wie auch ausden Testberichten ersichtlich ist (Siehe Kapitel 6), konnte diesem Kriterium nicht bei allen Tests Genüge getan werden, so daß mitunter auch auf Studenten anderer Fachrichtungen als Testpersonen zurückgegriffen werden mußte. Die Testgruppen sind in der Regel multinational und multilingual zusammengesetzt.

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Copyright information

© Centaurus Verlag & Media UG 1997

Authors and Affiliations

  • Sylke Stern

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