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Entfaltung progressiver Kriminalsoziologie

  • Franz Filser
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Part of the Schriftenreihe der Pädagogischen Hochschule Freiburg book series (SPHF)

Zusammenfassung

Die These „Kriminalität ist normal” muß vom ethischen Standpunkt aus zurück­gewiesen werden. Erforderlich ist eine die Schädigung anderer und ihre extrem­ste Erscheinung, die Kriminalität, verwerfende, eine progressive Kriminalsozio­logie, eine Kriminalsoziologie auf der Höhe der Menschheitswerte. Mit der These „Kriminalität ist eine sozialpathologische Erscheinung” liegt ein theore­tischer Ausgangspunkt für die Schaffung progressiver Kriminalsoziologie vor. Hierauf gründende Kriminalitätstheorien gibt es bereits seit langem. Wir begin­nen die Sichtung solcher Theorien nach Kriterien der Menschheitswerte. Desi­derat sind umfassende kriminalsoziologische Forschungsprogramme, von denen die Menschheitswerte als Schlüsselkategorie, als Maßstab für die Überprüfung bisheriger und für die schrittweise Entfaltung progressiver Kriminalsoziologie eingesetzt werden.

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Anmerkungen

  1. 30.
    Hellmer (1976) Kriminalität und Identität. In: Günter Warda (u.a.; Hrsg.) Festschrift für Richard Lange zum 70. Geburtstag. Berlin, S. 584f.Google Scholar
  2. 83.
    Hegel 1955, Vorlesungen über die Philosophie der Weltgeschichte, Bd. I: Die Vernunft in der Geschichte. Hamburg 1955, S. 152.Google Scholar

Copyright information

© Centaurus Verlag & Media UG 1996

Authors and Affiliations

  • Franz Filser

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