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Indikatoren einer veränderten Nachfrage nach innenstadtnahem Wohnraum

  • Robert Kecskes
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Part of the Soziologische Studien book series (SST)

Zusammenfassung

Wer sind die typischen Nachfrager nach innenstadtnahem Wohnraum? Wie hat sich ihre relative und absolute Stärke entwickelt? Welche Gründe haben sie, innenstadtnahen Wohnraum zu präferieren? Diesen und ähnlichen Fragen soll im folgenden genauer nachgegangen werden. Einen ersten Zugang finden wir durch Gans’ (1974 [19621) frühe Analyse typischer Bewohner innenstadtnaher Wohnviertel. Er unterscheidet fünf Typen, die er als a) die ’Kosmopoliten’, b) die Unverheirateten oder Kinderlosen, c) die Angehörigen ’ethnischer Dörfer’, d) die sozial Benachteiligten und e) die ’Mitgefangenen’ oder sozialen Absteiger bezeichnet (ebenda: 70). Die beiden ersten Gruppen umfassen bei Gans die heute im Prozeß der Aufwertung innenstadtnaher Wohnviertel als Gentrifier und Pioniere bezeichneten Wohnungsnachfrager. So setzen sich die ’Kosmopoliten’ aus “Studenten, Künstler, Musiker, und in der Unterhaltungsbranche Tätige, sowie andere Intellektuelle und Akademiker” zusammen (ebenda: 70f.). Viele von ihnen seien unverheiratet und kinderlos. Gans’ ’Kosmopoliten’ setzen sich damit sowohl aus Pionieren (Studenten, Künstler) als auch aus Gentrifiern (Intellektuelle, Akademiker) zusammen. Sie alle würden in der Innenstadt wegen der Nähe zu ’kulturellen’ Einrichtungen wohnen.

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© Centaurus Verlag & Media UG 1997

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  • Robert Kecskes

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