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Historische Kognition und Kompetenz von Schülerinnen und Schülern

  • Kurt Pohl
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Part of the Geschichtsdidaktik book series (GSMNF)

Zusammenfassung

Bildungsreform sollte Chancengleichheit schaffen. Tatsächlich stieg die Quote derjenigen, die höhere Schulabschlüsse machten, verlängerte sich für alle die Schulzeit. Alten Klagen über geringere Kognition verstummten dennoch nicht (272). Dabei ist zusätzlich zu bedenken, daß die Menge der möglichen Informationen aber auch Fertigkeiten so gestiegen ist, daß es unmöglich erscheint, einen allseits anerkannten Grundbestand von Kenntnissen und ‘Kulturtechniken’ zu beschreiben. Stoffpläne wurden in vielen Ländern durch Rahmenpläne abgelöst, deren Erstellung große Diskussionen auslöste, da Handlungsbezüge und reale Lebenssituationen traditionelle Stoffe marginalisierten. Das gilt auch für Elemente des historischen Kanons, der jedoch bezüglich Chronologie und Epochen recht stabil blieb. Personalisierung, das konnte mehrfach gezeigt werden, verschwand zugunsten eher strukturgeschichtlichen Arbeitens.

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© Centaurus Verlag & Media UG 1996

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  • Kurt Pohl

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