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Die Etablierung der kommunalen Arbeitsfürsorge

  • Claudia Brunner
Chapter
Part of the Reihe Geschichtswissenschaft book series (REIGE)

Zusammenfassung

Seit 1924 konnten arbeitsfähige Wohlfahrtserwerbslose nach § 19 RFV als Gegenleistung für die gewährte Sozialunterstützung im Rahmen der Pflichtarbeit zu gemeinnützigen Arbeiten herangezogen werden. Pflichtarbeit begründete kein normales, nach tariflichen Grundsätzen geregeltes Arbeitsverhältnis, sondern stellte einen fürsorgerechtlichen Verwaltungsakt dar. Beiträge zur Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung entfielen demnach. Wohlfahrtserwerbslose, die die Übernahme von Pflichtarbeit verweigerten oder an der ihnen zugewiesenen Arbeitsstelle durch „unbotmäßiges“ Verhalten auffielen, belegte die Fürsorgebehörde mit einer zeitweiligen Unterstützungssperre.

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Copyright information

© Centaurus Verlag & Media UG 1997

Authors and Affiliations

  • Claudia Brunner
    • 1
  1. 1.MünchenDeutschland

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