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Einleitung

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Auszug

Dem Supply Chain Management (SCM) wird in der wissenschaftlichen Forschung und in der betrieblichen Praxis eine anhaltend hohe Bedeutung beigemessen. Um den jeweiligen Anforderungen der Akteure verschiedenster Wirtschaftszweige an die Ausgestaltung unternehmensübergreifender Wertschöpfungsprozesse zu entsprechen, erfährt das Supply Chain Management-Konzept zunehmend branchenspezifische Differenzierungen. Insbesondere in der Konsumgüterbranche ist durch eine Vielzahl von Forschungsarbeiten und praktischen Initiativen die Auseinandersetzung mit unternehmensübergreifenden Fragestellungen vorangetrieben worden. Die Zahl integrativer Initiativen zwischen Konsumgüterherstellern und Handelsunternehmen hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. In den Vordergrund rücken zunehmend Fragestellungen, die sich auf bestimmte, bislang noch nicht umfassend gelöste Problemstellungen fokussieren. Einen solchen Teilbereich stellt die Verbesserung der Regalverfügbarkeit am Point of Sale (POS) dar, die in den letzten Jahren als unternehmensübergreifende Problemstellung erkannt und als Einsatzfeld integrativer Logistikkonzepte diskutiert wird. Dabei stellt sich zunehmend die Frage einer stärkeren Ausrichtung integrativer Logistikkonzepte am situativen Kontext, der sich maßgeblich durch die Kunden und ihr Nachfrageverhalten bestimmt.

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lLiteratur

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