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Zusammenfassung und Ausblick

Chapter

Auszug

Die Zusammenfassung der wesentlichen Aussagen dieser Arbeit erfolgt in Thesenform:
  • - Dem Thema Going Concern Prinzip wird in der Literatur zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet, obwohl es als zentrales Grundprinzip der Rechnungslegung immer berücksichtigt werden muss. Dies gilt sowohl bei freiwilligen Prüfungen als auch bei Pflichtprüfungen. Die Aktualität resultiert aus in der Tagespresse behandelten Unternehmensinsolvenzen und Bilanzmanipulationen.

  • - Die Vorschrift § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB sowie der IDW PS 270 behandeln den Grundsatz der Unternehmensfortführung. Von vielen anderen Prüfungsnormen wird auf diese Textstellen verwiesen, was ihre hervorgehobene Stellung untermauert. Die HGB-Norm ist zwar kurz gefasst, in der Literatur jedoch in den wesentlichen Punkten einheitlich kommentiert. Der IDW PS 270 lehnt sich an den ISA 570. Zu den internationalen Prüfungsnormen der IFRS und der US-GAAP bestehen keine wesentlichen Differenzen. Eine weitere Harmonisierung ist durch das BilReG hinsichtlich der Versagung des Testats auf Grund der fehlenden Möglichkeit der Abgabe eines Prüfungsurteils erfolgt.

  • - Zur Hilfestellung im Rahmen einer Urteilsbildung über die Going Concern Annahme werden in der Literatur überwiegend mathematisch-statistische Ansätze herangezogen. Die einfacheren Verfahren wie „Einzelne Kennzahlen“ und „Kennzahlensystem“ wurden im Laufe der Zeit durch komplexere Methoden zurückgedrängt. Hierzu zählen insbesondere „Diskriminanzanalyse“, „Regressionsanalyse“ sowie „Künstliches neuronales Netz“. Kritikpunkte der einfachen Ansätze können durch die Anwendung der komplexeren Verfahren nur teilweise gemindert werden. Zwar liefern letztere vergleichsweise bessere Ergebnisse und besitzen größere Auswertungsmöglichkeiten, jedoch sind zusätzliche Nachteile, z.B. Anwendungsvoraussetzungen, zu berücksichtigen.

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