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Auszug

Die Innovation ist eine der fundamentalen Antriebskräfte des wirtschaftlichen Wachstums.1 Aufgrund des Gewinnstrebens verlassen Unternehmen „die ausgefahrenen Bahnen der statischen Wirtschaft2 und versuchen über Produktoder Prozessinnovationen ihren ökonomischen Output zu steigern.3 Diese von Schumpeter für den entwicklungstheoretischen Prozess der schöpferischen Zerstörung postulierten Thesen beschreiben auch Jahrzehnte nach Erscheinen grundlegende Mechanismen der heutigen Wirtschaftswelt. Demnach kommt es nicht zur wirtschaftlichen Weiterentwicklung, wenn von bekannten Gütern und Leistungen mehr produziert wird, sondern vielmehr durch die Produktion von neuen Produkten und den Einsatz von neuartigen Produktionsverfahren.4 Technische Neuerungen oder gar Quantensprünge prägen somit die Leistungsfähigkeit unserer Industrielandschaft.5 So konnten in den letzten Jahren insbesondere durch innovative Informations- und Kommunikationstechnologien neue Marktstrukturen für bestehende Leistungen oder gänzlich neue Märkte erschlossen werden.6 Wirtz (2001) spricht in diesem Kontext von dem Beginn der Internetökonomie, dem „Entstehen von neuen bzw. geänderten ökonomischen Gesetzmäßigkeiten und Wirkungszusammenhängen7 durch die Verbreitung des Internets und die Konvergenz der bisher isolierten Telekommunikations-, Informationstechnologie- und Medienbranchen.1 Die Einführung dieser Technologie verursachte sowohl bei unternehmensinternen Prozessen als auch bei Beziehungen gegenüber anderen Marktteilnehmern eruptive Veränderungen.

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© Deutscher Universitäts-Verlag | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2006

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