Advertisement

Auszug

Charakteristisch für diesen Fall ist die seit Jahren bestehende enge Geschäftsbeziehung zwischen Anbieter und Nachfrager. Sowohl die anbietende als auch die nachfragende Organisation sind Großunternehmen. Bei den bislang getätigten Beschaffungstransaktionen des Nachfragers, die die IT-Infrastruktur betrafen, erfolgte eine enge Steuerung und Kontrolle des Dienstleisters durch den Nachfrager. Damit blieb dem Anbieter nur sehr eingeschränkt Raum für Eigeninitiative und Ausschöpfung von Synergiepotenzialen zur Kostensenkung. Eine Vielzahl an Einzelverträgen regelte die Geschäftsbeziehung, so dass mehrere Schnittstellen zwischen Anbieter und Nachfrager existierten. Ein Überblick über Kostenstrukturen und die Identifizierung von Potenzialen zur Effizienz- und Effektivitätssteigerung waren auf Grund der hohen Abwicklungskomplexität sehr aufwändig. Die Folge war für den Nachfrager im Lauf der Zeit ein deutlicher Anstieg der Kosten, der nur schwer zu kontrollieren und zu steuern war. Diese als klassisch zu bezeichnende Ausprägung der Betreibermodelle des IT-Outsourcing verhinderte somit eine deutliche Verbesserung des aktuellen IT-Betriebs.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Deutscher Universitäts-Verlag | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2006

Personalised recommendations