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Schlussbetrachtung: Nutzen der Arbeit für Theorie und Praxis

Auszug

Den Ausgangspunkt der Arbeit bildet die Feststellung, dass das Phänomen des organisationalen Lernens trotz eines stetig hohen Interesses in Wissenschaft und Praxis mit zahlreichen Forschungsdefiziten verbunden ist. Diese resultieren vor allem aus der mangelnden theoretischen Fundierung der organisationalen Lernforschung und führen insbesondere zu Unklarheiten über den Zusammenhang individueller und organisationaler Lernprozesse. Gemäß den Anforderungen Ulrichs an eine anwendungsorientierte Wissenschaft sollte die vorliegende Untersuchung einen konzeptionellen Beitrag zur Reduzierung dieser Forschungslücke leisten und dadurch die organisationale Lernforschung sowohl in theoretischer als auch in praktischer Hinsicht vorantreiben. Ziel der Arbeit war es, mit Hilfe denklogischer Verfahren einen einheitlich theoretisch fundierten Bezugsrahmen zu schaffen und auf dessen Basis ein Phasenkonzept organisationaler Lernprozesse zu entwickeln. Dieses sollte den Übergang vom individuellen zum organisationalen Lernen theoretisch erklären sowie seine praktische Umsetzung erleichtern. Um die Bearbeitung dieser Zielsetzung zu strukturieren, orientierte sich die vorliegende Untersuchung an den folgenden vier Forschungsfragen:
  1. 1)

    Wie lässt sich der Zusammenhag zwischen der Individuums- und der Organisati onsebene aus konstruktivistischer Sicht erklären bzw. wie lassen sich beide Ebe nen voneinander abgrenzen?

     
  2. 2)

    Was ist unter dem Phänomen des Organisationslernens aus konstruktivistischer Sicht zu verstehen bzw. wie ist es zu definieren?

     
  3. 3)

    Wie lässt sich der Übergang vom individuellen zum organisationalen Lernen er klären?

     
  4. 4)

    Durch welche Instrumente und Maßnahmen lässt sich der Übergang vom indivi duellen zum organisationalen Lernen in der Praxis fördern?

     

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Literatur

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© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2006

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