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Konstruktivismus: Individuelles und kollektives Wissen

Auszug

Anknüpfend an die Erläuterung der Problemstellung und der Zielsetzung der vorliegenden Arbeit zielt das zweite Kapitel darauf ab, diejenigen Aspekte des radikalen und sozialen Konstruktivismus vorzustellen, die zur Schließung der Forschungslücke relevant sind. Nach einer knappen Erklärung der konstruktivistischen Grundprämissen steht daher die Frage im Mittelpunkt, wie beide konstruktivistischen Spielarten vor dem Hintergrund ihrer unterschiedlichen Schwerpunktsetzung die Prozesse der Wirklichkeits- bzw. Wissenskonstruktion beschreiben. Basierend auf diesen Erkenntnissen lassen sich dann die Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Theorieperspektiven voneinander abgrenzen und zu einer Art Synthese zusammenführen. Da diese sowohl individuelle als auch kollektive Erklärungselemente beinhaltet, kann sie sowohl dazu beitragen, den Zusammenhang individueller und organisationaler Lernprozesse zu beschreiben als auch den Übergang von der einen zur and eren Ebene zu erklären.

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Literatur

  1. 98.
    Siehe dazu insbesondere Maturana (2001); Varela (2003); Maturana/Varela (1991); Maturana (1985); Maturana/Varela (1980).Google Scholar
  2. 99.
    Vgl. Piaget (2002); Piaget (1991); Piaget (1950).Google Scholar
  3. 100.
    Zu den bedeutendsten Vertretern zählen vor allem Aristoteles sowie Kant. Neuere Beiträge liefert Glasersfeld (2002); Glasersfeld (1997); Glasersfeld (1992).Google Scholar
  4. 101.
    Vgl. Foerster/ Glasersfeld (1999); Foerster/Pörksen (1998); Foerster (1997); Foerster (1993c); Foerster (1993d). Einen einführenden Überblick über den Konstruktivismus bietet auch Gilbert (1997) S. 73–75.Google Scholar
  5. 102.
    Siehe dazu vor allem Watzlawick/ Krieg (2002); Watzlawick/Beavin/Jackson (1969); Watzla-wick(1995).Google Scholar
  6. 103.
    Vgl. Luhmann (2004); Luhmann (2001); Luhmann (2000); Willke (2000); Baecker (1999); Luhmann (1987).Google Scholar
  7. 104.
    Vgl. Fried (2001) S. 31; Krause (2000) S. 532; Dettmann (1999) S. 1; Glasersfeld (1995a) S. 35; Wildmann (1995) S. 92.Google Scholar
  8. 105.
    Im Rahmen der Literatur ist der Begriff „Diskurs“ je nach Themenfeld und Interesse des Forschers in vielfältiger Weise definiert. In seiner allgemeinen Form umfasst er jedoch jegliche mündlichen und schriftlichen Formen des Sprachgebrauchs. Zu diesen Ausführungen und zur Darstellung weiterer Definitionsmöglichkeiten vgl. Lang/ Winkler/ Weik (2001) S. 241.Google Scholar
  9. 106.
    Vgl. Schmidt (1994) S. 14.Google Scholar
  10. 107.
    Die Auflösung des absoluten Wahrheitsbegriffs ist allerdings nicht mit der Vorstellung verbunden, dass es überhaupt keine Wahrheit gibt (Pragmatismus) oder alles relativ ist (Vulgärrelativismus). Das Konstruieren des konstruktivistischen Diskurses ist vielmehr ein konzeptionelles Machen, das von den kognitiven Zuständen des Systems und seinem Handlungskontext abhängig ist. Vgl. Fischer (2000) S. 16 und 24.Google Scholar
  11. 108.
    Vgl. Heyting/ Hug (2000) S. 112; Tomaschek (1999) S. 16 und 18; Rusch (1999) S. 9; Glasersfeld (1996) S. 7; Bühring-Uhle (1995) S. 33–39; Rüegg (1989) S. 42–43.Google Scholar
  12. 109.
    Vgl. Kaduk (2002) S. 36; Hejl/Stahl (2000a) S. 15; Heyting/Hug (2000) S. 112.Google Scholar
  13. 110.
    Vgl. Fried (2001) S. 33; Glasersfeld (2001) S. 40; Roth (2000) S. 65; Köck (2000) S. 260; Frindte (1998) S. 41; Zink (1994) S. 41; Fischer (1993) S. 33. Diesen Zusammenhang begründet von Foerster anhand des Satzes der undifferenzierten Kodierung. Dieser besagt, dass die Erregungszustände einer Nervenzelle nur die Intensität, nicht jedoch die Natur der Erregungsursache kodieren. Zur Erläuterung dieser Überlegungen siehe Foerster (2003) S. 137–140; Foerster (1995) S. 58; Foerster (1993c) S. 56–71.Google Scholar
  14. 111.
    Vgl. Mir/ Watson (2001) S. 1171; Fischer (2000) S. 16; Glasersfeld (1997) S. 42.Google Scholar
  15. 112.
    Im Rahmen des konstruktivistischen Diskurses finden sich unterschiedliche, teilweise konträre Definitionen des Begriffs „Wirklichkeit“. So bezeichnet Koch die Vorstellungen, die Individuen von der Welt besitzen, als Realität. Wirklichkeit definiert er als Summe aus Realität und Illusion. Vgl. Koch (1997) S. 135–136. Eine ähnliche Position vertritt Rusch, der Realität als „Konstrukt“ innerhalb der konstruierten Wirklichkeit beschreibt. Vgl. Rusch (1999) S. 10. Von Glasersfelds definiert „Wirklichkeit“ schließlich als individuelle „Weltvorstellungen“ und Realität als ein hinter diesen Vorstellungen liegendes, ontologisches Gebilde. Vgl. Glasersfeld (1997) S. 47; Glasersfeld (1995a) S. 39.Google Scholar
  16. 113.
    Vgl. Glasersfeld (2002) S. 17; Fried (2001) S. 31; Fischer (2000) S. 15–16; Hejl/Stahl (2000a) S. 15.Google Scholar
  17. 114.
    Vgl. Rusch (1999) S. 11.Google Scholar
  18. 115.
    Vgl. Hejl (2000) S. 39–40.Google Scholar
  19. 116.
    Vgl. Fried (2001) S. 32; Hejl/Stahl (2000a) S. 14–15; Hejl (2000) S. 39–40; Schmidt (2003) S. 13; Glasersfeld (2003) S. 404.Google Scholar
  20. 117.
    Glasersfeld (1997) S. 203. Siehe zusätzlich Fischer (1995) S. 19.Google Scholar
  21. 118.
    Vgl. Fried (2001) S. 32. Siehe auch Roth (1992) S. 277.Google Scholar
  22. 120.
    Vgl. Glasersfeld (2002) S. 28; Fried (2001) S. 31; Fischer (2000) S. 16; Rusch (2003) S. 382–383; Erdmann (1999) S. 18.Google Scholar
  23. 121.
    Vgl. Fried (2001) S. 32; Wildmann (1995) S. 216.Google Scholar
  24. 122.
    Aufgrund ihrer empirischen und wissenschaftlichen Fundierung erhalten konstruktivistische Ideen mehr und mehr Einzug in Wissenschafts-und Praxisbereiche, die bislang ihre funktio-nalistischen Prämissen nicht in Frage gestellt haben. Vgl. Fischer (2000) S. 13 und 15–16; Kößler (2000) S. 61; Erdmann (1999) S. 17; Dettmann (1999) S. 1; Fischer (1993) S. 16.Google Scholar
  25. 123.
    Vgl. Fried (2001) S. 36; Glasersfeld (1997) S. 49 und 201.Google Scholar
  26. 124.
    Vgl. Fried (2001) S. 36; Riegler (2001) S. 3; Richards/Glasersfeld (2003) S. 225; Glasersfeld (1997) S. 175.Google Scholar
  27. 125.
    Vgl. Fischer (2000) S. 17.Google Scholar
  28. 126.
    In Anlehnung an die antike Philosophie bezeichnet Kant das, was sich hinter den Erscheinungen verbirgt, als „Dinge an sich“ oder als „Noumenon“. Vgl. Störig (2004) S. 453; Hersch (1992) S. 159–160; Anzenbacher (1989) S. 142–144.Google Scholar
  29. 127.
    Mit dieser Argumentation kann Kant, im Gegensatz zu Vico, auf die Einbeziehung eines Gottes als Urheber der Welt verzichten. Vgl. Fried (2001) S. 36. Eine Darstellung kantischer Aspekte der Vernunftsanalyse findet sich bereits bei Vorländer (1921) S. 18–27 und 86–98. Siehe auch Welsch (2000) S. 35–36; Bergner (1996) S. 83–85. Weitere konstruktivistische Wurzeln gründen in den Überlegungen Deweys, James’, Vygotdkys und Kuhns. Vgl. Kivi-nen/Ristela (2003) S. 363; Davis/Sumara (2002) S. 409.Google Scholar
  30. 128.
    Vgl. Kaduk (2002) S. 35 und 37; Kößler (2000) S. 61; Bardmann (1994) S. 67.Google Scholar
  31. 129.
    Auch der radikale Konstruktivismus stellt keinen geschlossenen Theoriestrang dar. Vielmehr ordnen eine Reihe von Autoren verschiedener Disziplinen ihre Forschungen dieser Position zu. Vgl. Kaduk (2002) S. 36; Fried (2001) S. 37; Hejl (2000) S. 33; Kasper (1990) S. 73.Google Scholar
  32. 130.
    Als Ursprünge konstruktivistisch orientierter Organisationstheorien gelten insbesondere konstruktivistische Ansätze der Soziologie. Diese wurden vor allem von Blumer (1981); Mead (1968); Schütz (1971) beeinflusst. Vgl. Kieser (2002) S. 288–290. Zur detaillierten Erklärung der einzelnen Ansätze siehe ferner Schneider (2002) S. 180–284.Google Scholar
  33. 131.
    Allgemein lässt sich der Begriff der Kybernetik als „Regelung und Nachrichtenübertragung im Lebewesen und in der Maschine“ definieren. Vgl. Foerster (1993b) S. 72.Google Scholar
  34. 132.
    Vgl. Fried (2001) S. 45.Google Scholar
  35. 133.
    Kieser (2002) S. 299. Siehe auch Fried (2001) S. 45; Rüegg-Stürm (2001) S. 27; Dettmann (1999) S. 4; Frindte (1995) S. 113; Bardmann (1994) S. 66.Google Scholar
  36. 134.
    Vgl. Fried (2001) S. 37; Riegler (2001) S. 2–3; Hejl (2000) S. 33; Kößler (2000) S. 67; Lohmann (1997) S. 95; Schmidt (1994) S. 15; Schmidt (1992) S. 9. Kasper betrachtet den Ansatz Watzlawicks allerdings als eigenen konstruktivistischen Theoriestrang und bezeichnet ihn als kommunikationstheoretischen Konstruktivismus. Vgl. Kasper (1990) S. 73.Google Scholar
  37. 135.
    Vgl. Fried (2001) S. 37; Kößler (2000) S. 67; Kasper (1990) S. 73.Google Scholar
  38. 136.
    Vgl. Kieser (2002) S. 302.Google Scholar
  39. 137.
    Vgl. Kieser (2002) S. 315; Fried (2001) S. 45 und 53; Hejl (1992) S. 167.Google Scholar
  40. 138.
    Vgl. Kaduk (2002) S. 36; Kieser (2002) S. 297; Fried (2001) S. 37; Bardmann (1994) S. 52; Kasper (1990) S. 73; Graumann (1995) S. 166–167.Google Scholar
  41. 139.
    Vgl. Fried (2001) S. 40.Google Scholar
  42. 140.
    Vgl. Frindte (1998) S. 42. Insgesamt gehen sozialkonstruktivistische Ansätze davon aus, dass eine bestimmte Situation ihre Existenz allein sozialen Interaktionen verdankt, die immer auch anders ablaufen können. Vgl. Hacking (1999) S. 20.Google Scholar
  43. 141.
    Vgl. Kieser (2002) S. 297; Kaduk (2002) S. 38; Fried (2001) S. 37–38; Die radikalste Ausformung dieses Ansatzes findet sich in Derridas Ausführungen zum Dekonstruktivismus postmoderner Ansätze. Siehe bspw. Derrida (2003); Derrida (1995); Derrida (1976).Google Scholar
  44. 142.
    Vgl. Bardmann (1994) S. 65; Ziemke/Stöber (1992) S. 42. Über den Nutzen des Zusatzes „radikal“ herrscht innerhalb des konstruktivistischen Diskurses allerdings Uneinigkeit. So bezeichnet Erdmann die Verwendung des Adjektivs „radikal“ als ungeschickt, da es den Eindruck erwecke, dass es innerhalb des Konstruktivismus mehr oder weniger radikale Ausprägungen gebe. Von Glasersfeld wolle mit diesem Zusatz jedoch nur unterstreichen, dass Erkenntnisgewinnung immer eine individuelle Konstruktion ist. Da sich in dieser Hinsicht alle konstruktivistischen Strömungen einig seien, sei das Adjektiv „radikal“ überflüssig. Vgl. Erdmann (1999) S. 21–22. Siehe auch Groeben (1995) S. 151–158.Google Scholar
  45. 143.
    Vgl. Kößler (2000) S. 67 und 70; Jensen (1999) S. 100; Schneider (1998b) S. 173; Bardmann (1994) S. 68.Google Scholar
  46. 144.
    Vgl. Schneider (1998a) S. 181.Google Scholar
  47. 145.
    Vgl. Fried (2001) S. 48; Schneider (1998b) S. 180; Jensen (1999) S. 100. Eine genauere Darstellungen der Ideen Piagets erfolgt in Kapitel 4.3 der vorliegenden Arbeit.Google Scholar
  48. 146.
    Zur Erklärung der Erkenntnisse Piagets siehe Piaget (2003); Piaget (2002); Piaget (1991); Piaget(1950).Google Scholar
  49. 147.
    Vgl. Glasersfeld (2002) S. 23; Mitterer (2000) S. 60; Glasersfeld (1995a) S. 37; Vollmer (1995) S. 199–200.Google Scholar
  50. 148.
    Vgl. Hejl (2000) S. 48; Kößler (2000) S. 69.Google Scholar
  51. 149.
    Vgl. Hejl (2000) S. 48; Glaser (1999) S. 18–20; Glasersfeld (1997) S. 50–51; Glasersfeld (1995b) S. 19.Google Scholar
  52. 150.
    Vgl. Glasersfeld (2002) S. 24; Kaduk (2002) S. 38; Glasersfeld (1995b) S. 25; Frindte (1995) S. 109. Zum Begriff der Viabilität siehe auch Ameln/Kramer (2000a) S. 103–105.Google Scholar
  53. 151.
    Vgl. Fried (2001) S. 45.Google Scholar
  54. 152.
    Vgl. Wildmann (1995) S. 11; Ziemke/Stöber (1992) S. 43.Google Scholar
  55. 153.
    Vgl. Glasersfeld (1997) S. 183. Die Arbeiten Maturanas und Varelas finden weit über die naturwissenschaftlichen Grenzen hinaus Beachtung. Als eines der wichtigsten Werke, das auf dem Autopoiese-Konzept aufbaut, gilt Luhmans Theorie lebender Systeme. Vgl. Kirsch (1997) S. 328; Baitsch (1993) S. 9; Kirsch/Knyphausen (1991) S. 83.Google Scholar
  56. 154.
    Der Begriff der Autopoiese stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Wortteilen autos (selbst) und poiein (machen, schaffen, herstellen) zusammen. Vgl. Jutzi/ Aderhold (2003) S. 257; Maturana (2001) S. 18; Kirsch/Knyphausen (1991) S. 78. Zu einer ausführlichen Diskussion systemtheoretischer Interpretationen der Autopoiese-Konzeption siehe Krohn/Küppers/Paslack (2003); Luhmann (1995); Luhmann (1987). Einen vergleichenden Überblick verschiedener Autopoiese-Konzeptionen gibt Hahmann (2000).Google Scholar
  57. 155.
    Vgl. Dettmann (1999) S. 56; Kirsch (1997) S. 271–272; Kirsch/Knyphausen (1991) S. 78; Hejl (1983) S. 43.Google Scholar
  58. 156.
    Vgl. Varela (2003) S. 119; Varela (1997) S. 75–76; Maturana/Varela (1991) S. 50–51. Siehe auch Mingers (2002) S. 278; Dettmann (1999) S. 8.Google Scholar
  59. 157.
    Essentiell zum Verständnis des Autopoiese-Konzeptes ist die Unterscheidung zwischen der Organisation und der Struktur eines Systems. Die Organisation beschreibt diejenigen Beziehungen zwischen den Systembestandteilen, die es als Einheit einer bestimmten Klasse konstituieren. Die Struktur kennzeichnet hingegen die spezifische Art und Weise, in der die Organisation des Systems realisiert ist. Die Organisationsform der Autopoiese kann dabei von verschiedenen Strukturen verwirklicht werden. Daher weist die Organisation stets einen invarianten Charakter auf, während die Struktur variabel ist. Vgl. Maturana (2001) S. 63 und 148; Maturana (2003a) S. 290; Maturana (2003b) S. 92–93; Maturana/Varela (1991) S. 49; Maturana (1985) S. 139–140. Siehe auch Schneider (1998c) S. 199–200.Google Scholar
  60. 158.
    Vgl. Maturana (2001) S. 253.Google Scholar
  61. 159.
    Maturana (1985) S. 158. Zur weiteren Darstellung der Autopoiese und der Eigenschaften autopoietischer Systeme siehe Varela (2003) S. 121; Rusch (2003) S. 376–378; Ameln/Kramer (2000a) S 61–70; Varela (1997) S. 75; Janich (1992) S. 29.Google Scholar
  62. 160.
    Vgl. Varela (2003) S. 119–121.Google Scholar
  63. 161.
    Vgl. Roth (2003a) S. 259; Varela (1997) S. 78; Kirsch/Knyphausen (1991) S. 79; Hejl (1983) S.44.Google Scholar
  64. 162.
    Zum Konstrukt der Strukturdeterminiertheit siehe Wildmann (1995) S. 14.Google Scholar
  65. 163.
    Vgl. Maturana (2001) S. 18–19; Siehe auch Vicari et al. (1996) S. 186.Google Scholar
  66. 164.
    Maturana (1985) S. 144.Google Scholar
  67. 165.
    Der Organismus nimmt keine Informationen auf, sondern erzeugt sie aus sich selbst heraus. Vgl. Roth (2003a) S. 260–261; Kirsch (1997) S. 289; Baecker et al. (1992) S. 127. Zu einer thesenhaften Zusammenfassung der Autopoiese-Theorie siehe Mingers (2002) S. 280.Google Scholar
  68. 166.
    Vgl. Roth (2003a) S. 261; Kirsch (1997) S. 289–290. Zu weiteren Ausführungen siehe Kapitel 4.3 der vorliegenden Untersuchung.Google Scholar
  69. 167.
    Das Nervensystem besteht nach Maturana aus dem Gehirn und den damit verbundenen Nervenbahnen. Daher werden in den folgenden Ausführungen die Begriffe: „Nervensystem“ und „Gehirn“ synonym verwandt. Vgl. Maturana (1985) S. 18–21.Google Scholar
  70. 168.
    Vgl. Roth (2003a) S. 257–258.Google Scholar
  71. 169.
    Vgl. Maturana (2003b) S. 98; Roth (2003a) S. 259; Schneider (1998c) S. 201; Maturana (1985) S. 18. Siehe auch Seibert (1993) S. 91.Google Scholar
  72. 170.
    Vgl. Roth (2003a) S. 259–260; Kirsch (1997) S. 289.Google Scholar
  73. 171.
    Vgl. Maturana (2003b) S. 99 und 101; Roth (2003a) S. 260.Google Scholar
  74. 172.
    Vgl. Kirch (1997) S. 276 und 289.Google Scholar
  75. 173.
    Vgl. Maturana (1985) S. 19–21.Google Scholar
  76. 174.
    Maturana (1985) S. 269.Google Scholar
  77. 175.
    Vgl. Maturana (2003b) S. 100–101; Roth (2003a) S. 258; Schneider (1998c) S. 202; Kirsch (1997) S. 290.Google Scholar
  78. 176.
    Vgl. Maturana (1985) S. 33.Google Scholar
  79. 177.
    Vgl. Kirsch (1997) S. 290.Google Scholar
  80. 178.
    Mit dem Konstrukt der Selbstreferenz drückt Roth aus, dass sich sämtliche Wechselbezüge zwischen den Systemkomponenten immer nur auf sich selbst beziehen. Vgl. Hejl (1995) S. 115. Siehe auch Aderhold/Jutzi (2003) S. 122; Arnold (1997) S. 38; Riedl (1992) S. 35; Probst/Scheuss (1984) S. 486–487.Google Scholar
  81. 179.
    Roth sieht den Grund für Maturanas Gleichsetzung von Autopoiese und Kognition vor allem in der Nichtbeachtung der Differenz zwischen selbsterhaltenden und selbstreferentiellen Prozessen. Vgl. Hejl (2003) S. 335.Google Scholar
  82. 180.
    Vgl. Roth (2003a) S. 262.Google Scholar
  83. 181.
    Vgl. Roth (2003b) S. 241; Roth (2003a) S. 283.Google Scholar
  84. 182.
    Vgl. Roth (2003a) S. 282.Google Scholar
  85. 183.
    Vgl. Roth (2003b) S. 235 und 252.Google Scholar
  86. 184.
    Vgl. Roth (2003a) S. 266. Siehe auch Thobe (2002) S. 87.Google Scholar
  87. 185.
    Vgl. Roth (2003a) S. 270 und 281.Google Scholar
  88. 186.
    Roth (2003a) S. 270, Hervorhebungen vom Autor übernommen.Google Scholar
  89. 187.
    Vgl. Roth (2003a) S. 270.Google Scholar
  90. 188.
    Vgl. Roth (2003a) S. 275.Google Scholar
  91. 189.
    Diese Nicht-Steuerbarkeit stellt somit kein alleiniges Merkmal autopoietischer Systeme dar. Auch selbstreferentielle Systeme sind nicht von der Umwelt bzw. anderen lebenden Systemen determinierbar. Vgl. Roth (2003a) S. 272–274 und 283.Google Scholar
  92. 190.
    Vgl. Hejl (2003) S. 327; Hejl (1983) S. 49.Google Scholar
  93. 191.
    Auf der Basis vorangegangener Erfahrungen blenden lebende Systeme in selektiver Weise bestimmte Teile der Umwelt aus oder modifizieren sie Vgl. Roth (1980) S. 50.Google Scholar
  94. 192.
    Vgl. Glasersfeld (1997) S. 47; Glasersfeld (1995a) S. 39.Google Scholar
  95. 193.
    Vgl. Kirsch (1997) S. 331–332.Google Scholar
  96. 194.
    Vgl. Hejl (2003) S. 309; Hejl (1995) S. 117.Google Scholar
  97. 195.
    Diese Frage resultiert aus Hejls Feststellung, dass das menschliche Gehirn aufgrund seiner Differenziertheit in der Lage ist, eine Vielzahl viabler Wirklichkeitskonstrukte zu schaffen. Mit der erhöhten Anzahl viabler Wirklichkeiten erschwert sich jedoch die Auswahl adäquater Verhaltensweisen. Damit verkompliziert sich die Überlebenssicherung des mit dem Gehirn verbundenen lebenden Systems. Vgl. Hejl (2003) S. 314–315; Hejl (1995) S. 117.Google Scholar
  98. 196.
    Gesellschaft stellt für Hejl nicht nur eine Komponente zur Leistungssteigerungen lebender Systeme dar. Er betrachtet sie als notwendig, um eine Handlungsunfähigkeit lebender Systeme zu verhindern. Er definiert sie als Prozess, in dem Individuen mit ihrer Umwelt und miteinander interagieren. Vgl. Hejl (2003) S. 315; Hejl (1983) S. 49; Hejl (1980) S. 153.Google Scholar
  99. 197.
    Vgl. Hejl (2003) S. 316–317. Zur ausführlichen evolutionsgeschichtlichen Herleitung und Definition sozialer Bereiche vgl. Hejl (2003) S. 310–315; Schmidt (2003) S. 51.Google Scholar
  100. 198.
    Vgl. Hejl (2003) S. 318.Google Scholar
  101. 199.
    Hejl (2003) S. 319. In ähnlicher Form vgl. auch Hejl/Stahl (2000b) S. 100 sowie Hejl (1996) S. 304. Da zur Bildung sozialer Systeme die kumulative Erfüllung beider Bedingungen erforderlich ist, handelt es sich um eine restriktive Definition sozialer Einheiten. Kirsch kritisiert daher, dass Hejl keine ausführliche Begründung dieser restriktiven Begriffsfassung vornimmt. Vgl. Kirsch (1997) S. 331.Google Scholar
  102. 200.
    Vgl. Hejl (2003) S. 320–321.Google Scholar
  103. 201.
    Vgl. Hejl (2003) S. 323–324; Hejl (1992) S. 183 und 191–192. Zwar stellen nicht die Lebewesen an sich, sondern ihre parallelisierten kognitiven Zustände die Systemkomponenten dar. Indem diese jedoch stets der Existenz eines autopoietischen Organismus bedürfen, bilden sie dennoch die notwendige Voraussetzung sozialer Einheiten.Google Scholar
  104. 202.
    Zur ausführlichen Darstellung dieser Zusammenhänge vgl. Hejl (2003) S. 322–327; Hejl (1992) S. 194.Google Scholar
  105. 203.
    Vgl. Hejl (2000) S. 55–56; Hejl (2003) S. 327; Hejl (1992) S. 195.Google Scholar
  106. 204.
    Vgl. Hejl (2003) S. 329; Wildmann (1995) S. 83.Google Scholar
  107. 205.
    Der Begriff der Koevolution bezeichnet eine gleichzeitige und gemeinsame Weiterentwicklung von System und Umwelt. Siehe dazu Grimm (1996) S. 6–7.Google Scholar
  108. 206.
    Hejl betont, dass die Prozesse der Koevolution für die Mitglieder bewusst, aber auch unbewusst ablaufen können. Zusätzlich führt die Fluktuation der Systemmitglieder zu einer Veränderung des synreferentiellen Bereichs und damit des sozialen Systems selbst. Zur genaueren Darstellung der Veränderungsmöglichkeiten synreferentieller Bereiche siehe Hejl (2003) S. 329–333.Google Scholar
  109. 207.
    Es ist deshalb von einer „sozialen Wirklichkeit“ zu sprechen, da sie von Menschen in interaktiver Weise konstruiert wird und immer nur in menschlichen Handlungen Bestätigung findet. Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S IX; Kieser (2002) S. 291; Geißlinger/Stenger (1999) S 79; Bardmann (1994) S. 53–54.Google Scholar
  110. 209.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 25.Google Scholar
  111. 210.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 16 und 26–27.Google Scholar
  112. 211.
    In differenzierten und arbeitsteiligen Gesellschaften liegt das gesellschaftliche Alltagswissen in distribuierter Form vor. Einzelne Individuen bzw. Experten bringen immer wieder neues „Sonderwissen“ in die Gesellschaft ein. Aufgabe des gesellschaftlichen Wissensvorrates ist es daher zu wissen, wie und wo bestimmtes Sonderwissen zu finden ist. Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 24–26 und 44–48.Google Scholar
  113. 212.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 31–32.Google Scholar
  114. 213.
    Diese Typisierungen sind jedoch nicht für immer festgelegt. Sie unterliegen einer ständigen Modifikation durch Aktion und Reaktion. Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 34.Google Scholar
  115. 214.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 33–34 und 36.Google Scholar
  116. 215.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 24; Kieser (2002) S. 291. Als Instrumente zur Weitergabe von Institutionen führen Berger und Luckmann Sprache sowie die Mechanismen der Sedimentbildung und der Tradition an. Vgl. Berger/Luckmann (2003) S. 72–76; 99–100.Google Scholar
  117. 216.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 55, 64–65 und 96; Kaduk (2002) S. 39; Eberl (2001) S. 52.Google Scholar
  118. 217.
    Kieser (2002) S. 291.Google Scholar
  119. 218.
    Vgl. Bardmann (1994) S. 53.Google Scholar
  120. 219.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 139; Kieser (2002) S. 291.Google Scholar
  121. 220.
    Berger und Luckmann setzen Homo sapiens mit homo socius gleich. Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 54.Google Scholar
  122. 221.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 53; Kaduk (2002) S. 39; Kieser (2002) S. 291.Google Scholar
  123. 222.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 54–56; Kieser (2002) S. 291–292.Google Scholar
  124. 223.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 54–56; Kaduk (2002) S. 40; Kieser (2002) S. 292; Fried (2001) S. 42; Probst/Scheuss (1984) S. 487.Google Scholar
  125. 224.
    Berger/ Luckmann (2003) S. 55.Google Scholar
  126. 225.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 54–55 und 112.Google Scholar
  127. 226.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 163–164.Google Scholar
  128. 227.
    Berger/ Luckmann (2003) S. 64–65.Google Scholar
  129. 228.
    Die Prozesse der Externalisierung und der Objektivation treten nicht in rein chronologischer Reihenfolge auf. Vielmehr sind sie Bestandteile eines dialektischen Prozesses und beeinflussen sich gegenseitig. Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 65; Kieser (2002) S. 292.Google Scholar
  130. 229.
    Vgl. Kaduk (2002) S. 40–41; Fried (2001) S. 42.Google Scholar
  131. 230.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 56. Es lässt sich folglich eine Analogie zu der radikalkonstruktivistischen Vorstellung des konservativen Charakters von Individuen erkennen.Google Scholar
  132. 231.
    Berger/ Luckmann (2003) S. 57.Google Scholar
  133. 232.
    Vgl. Kieser (2002) S. 293.Google Scholar
  134. 233.
    Berger/ Luckmann (2003) S. 58.Google Scholar
  135. 234.
    Routinisierte Handlungen ermöglichen eine gesellschaftliche Arbeitsteilung. Diese öffnet den Weg zu innovativen Aktivitäten, die einen höheren Aufmerksamkeitsgrad erfordern. Werden die innovativen Handlungen wiederum habitualisiert, erweitern die Interaktionspartner ihren gemeinsamen Hintergrund. Menschen orientieren sich somit nicht nur an dem vorhandenen Alltagswissen. Sie erweitern es auch, indem sie gemeinsam neue Verhaltensmuster ausbilden. Berger/ Luckmann (2003) S. 60–61. Siehe auch Kieser (2002) S. 293.Google Scholar
  136. 235.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 58–60; Kieser (2002) S. 293.Google Scholar
  137. 236.
    Rollen entstehen ebenfalls im Rahmen von Interaktionssituationen durch die reziproke Typisierung habitualisierter Handlungen. Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 78–79. Insgesamt lässt sich eine Rolle als Komplex von Verhaltenserwartungen definieren, die an ihre Träger gestellt werden. Vgl. Zerfaß (1996) S. 112. Dahrendorf definiert Rollen ferner als „festgewordene Weisen der Teilhabe des Einzelnen am gesellschaftlichen Prozeß“. Dahrendorf (1973) S. 19.Google Scholar
  138. 237.
    Zusätzlich lassen sich Institutionen durch Sprache oder Symbole repräsentieren. Sie sind jedoch nur dann sinnvoll, wenn menschliches Verhalten sie ständig mit Interpretationen und Deutungen ausstattet. Berger/ Luckmann (2003) S. 79–80 und 83.Google Scholar
  139. 238.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 58–59.Google Scholar
  140. 239.
    Für einen allgemeinen Überblick institutionaler Erscheinungsformen vgl. Picot/ Fiedler (2002) S. 84; Picot/Dietl/Franck (2002) S. 11–13.Google Scholar
  141. 240.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 62–64; Kieser (2002) S. 293.Google Scholar
  142. 241.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 65–66.Google Scholar
  143. 242.
    Vgl. Kieser (2002) S. 293–294.Google Scholar
  144. 243.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 98–99.Google Scholar
  145. 244.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 66 und 68–69.Google Scholar
  146. 245.
    Zur differenzierten Darstellung der Legtimationsmechanismen vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 100–103.Google Scholar
  147. 246.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 102–103.Google Scholar
  148. 247.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 116 und 124–125.Google Scholar
  149. 248.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 133–134. Siehe auch Zerfaß (1996) S. 139.Google Scholar
  150. 249.
    Berger/ Luckmann (2003) S. 71. Hervorhebung vom Autor übernommen.Google Scholar
  151. 250.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 70–71.Google Scholar
  152. 251.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 69–70.Google Scholar
  153. 252.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 139.Google Scholar
  154. 253.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 65 und 140–141; Kaduk (2002) S. 41; Fried (2001) S. 42.Google Scholar
  155. 254.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 141.Google Scholar
  156. 255.
    Dabei ist zu betonen, dass die signifikanten Anderen die zu intemalisierende Welt im Verlauf der Übermittlung gemäß ihrer individuellen Erfahrungen modifizieren. Die gesellschaftliche Welt, die das intemalisierende Individuum erfährt, ist somit in doppelter Hinsicht gefiltert. Diesen Zusammenhang verdeutlichen Berger und Luckmann anhand des Beispiels, dass ein Kind aus der Unterschicht die Wirklichkeit anders erfährt als ein Kind aus der Oberschicht. Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 141.Google Scholar
  157. 256.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 141–143.Google Scholar
  158. 257.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 143–144.Google Scholar
  159. 258.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 145–146 und 152.Google Scholar
  160. 259.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 148–149.Google Scholar
  161. 260.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 150.Google Scholar
  162. 261.
    Der aus der „Affektlogik“ stammende Terminus „Affekt“ umfasst Begriffe wie „Emotion“, „Gefühl“ und „Stimmung“. Die Affektlogik geht davon aus, dass affektive und kognitive Prozesse untrennbar zusammenhängen. Damit wirken Affekte auf sämtliche individuelle Verhaltensund Denkweisen ein und beeinflussen so die Wirklichkeitskonstruktionen eines Individuums. Vgl. Ciompi (2000) S. 207–210 und 214. Siehe auch Roth (2004) S. 20; Ameln/ Kramer (2000b) S. 460–464.Google Scholar
  163. 262.
    Vgl. Roth (2004) S. 21; Berger/Luckmann (2003) S. 151–154 und 155. Watzlawick betont in diesem Zusammenhang, dass Sozialisation immer auf Kommunikation beruht und damit auf Anweisungen, wie die Welt zu verstehen isti. Vgl. Watzlawick (1995) S. 95.Google Scholar
  164. 263.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 148 und 167.Google Scholar
  165. 264.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 139.Google Scholar
  166. 265.
    Nach Giddens sind Handlungen oder Tatbestände dann rekursiv, wenn sie in ihrem Vollzug genau diejenigen Bedingungen und Voraussetzungen schaffen, die ihre Existenz erst ermöglichen. Vgl. Giddens (1997) S. 430. Siehe ferner Backhausen/Thommen (2003) S. 370; Gilbert (2003) S. 160.Google Scholar
  167. 266.
    Trotz ihrer allgemeinen Anerkennung gewinnt sie keinen ontologischen Status, da sie auf Konstruktionsleistungen beruht. Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 65.Google Scholar
  168. 267.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 65.Google Scholar
  169. 268.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 65.Google Scholar
  170. 269.
    Vgl. Frindte (1998) S. 41; Frindte (1995) S. 113. Mit seiner Argumentation bezieht sich Frind-te allerdings nicht auf den sozialen Konstruktivismus Bergers und Luckmanns, sondern auf Gergens sozialpsychologisch fundierten „Social Constructionism“. Die Aussage hat allerdings für beide Varianten Bestand. Eine Skizzierung des Social Constructionism findet sich bei Kaduk (2002) S. 42–45.Google Scholar
  171. 270.
    Vgl. Kieser (2002) S. 291; Bardmann (1994) S. 61.Google Scholar
  172. 271.
    Vgl. Fried (2001) S. 40; Bardmann (1994) S. 62.Google Scholar
  173. 272.
    Die Grenzen individueller Wissenskonstruktionen und ihre Validierung hängen stets von dem den Individuen zur Verfügung stehenden kognitiven Inventar ab. Vgl. Rusch (1999) S. 8–9; Maturana (1985) S. 222. Siehe auch Wehling (2001) S. 470.Google Scholar
  174. 273.
    Vgl. Schmidt (2004) S. 100–101; Glasersfeld (2001) S. 39; Glaser (1999) S. 27–28; Glasersfeld (1997) S. 125, 166 und 204. Siehe ebenfalls Macharzina/Osterle/Brodel (2001) S. 636; Hejl/Stahl (2000a) S. 21; Furth (1983) S. 36.Google Scholar
  175. 274.
    Vgl. Peters/ Dengler (2004) S. 39; Becker (2003) S. 20; Asghar (2001) S. 19.Google Scholar
  176. 275.
    Die zunehmende Einsicht in die Relevanz von Wissen hat zu einer Vielzahl unterschiedlicher Konzeptionen von Wissen im organisationalen Kontext geführt. Vgl. Schmidt (2004) S. 98; Alvesson (2004) S. 386–387; Atherton (2003) S. 1379; Schreyögg/Geiger (2003) S. 10; Caspers/Kreis-Hoyer (2002) S. 1–7; Brown/Duguid (2001) S. 198; Aulinger/Fischer (2000) S. 644–645; Neumann (2000) S. 23; Davenport/Prusak (1994) S. 1–2; Krebs (1998) S. 33–34. Zur Vermeidung einer rein deskriptiven Darstellung der vorhandenen Wissensverständnisse und um eine einheitliche Analysegrundlage zur Beantwortung der Forschungsfragen zu schaffen, soll hier nur die konstruktivistische Definition Berücksichtigung finden.Google Scholar
  177. 276.
    Vgl. Glasersfeld (1995b) S. 15; Furth (1983) S. 47.Google Scholar
  178. 277.
    Vgl. Frindte (1998) S. 42–43; Baeckeretal. (1992) S. 119.Google Scholar
  179. 278.
    Vgl. Dettmann (1999) S. 8.Google Scholar
  180. 279.
    Vgl. Frindte (1998) S. 43.Google Scholar
  181. 280.
    Vgl. Hejl (2003) S. 319; Hejl (1983) S. 49.Google Scholar
  182. 281.
    Vgl. Maturana (2003b) S. 108–109. Siehe auch Hejl (2003) S. 317; Frindte (1998) S. 43; Frindte (1995) S. 112.Google Scholar
  183. 282.
    Vgl. Frindte (1995) S. 112.Google Scholar
  184. 283.
    Hejl bezieht sich in seinem Ansatz ebenfalls auf das Konstrukt der Gesellschaft. Allerdings betrachtet er sie als Instrument, um die Handlungsvielfalt der selbstreferentiellen Individuen einzuschränken. Gesellschaft dient als Grundvoraussetzung zur Angleichung individueller Wissens und damit als Brücke zwischen individuellen und sozialen Realitätskonstruktionen. Vgl. Hejl (2003) S. 319; Hejl (1983) S. 49. Glasersfeld definiert Gesellschaft hingegen als rein individuelle Konstruktion. Vgl. Glasersfeld (1995a) S. 42.Google Scholar
  185. 284.
    Vgl. Kaduk (2002) S. 38–39; Frindte (1998) S. 44; Frindte (1995) S. 109.Google Scholar
  186. 285.
    Vgl. Kaduk (2002) S. 46; Fried (2001) S. 45 und 50; Frindte (1995) S. 113.Google Scholar
  187. 286.
    Vgl. Berger/ Luckmann (2003) S. 69–70.Google Scholar
  188. 287.
    Vgl. Hejl (2003) S. 327–333; Frindte (1995) S. 115.Google Scholar
  189. 289.
    Vgl. Mayrhofer (1997) S. 129; Kasper/Mayrhofer/Meyer (1998) S. 609–610.Google Scholar
  190. 290.
    Vgl. Hejl (2003) S. 319.Google Scholar
  191. 291.
    Vgl. Schmidt/ Zurstiege (2000) S. 306.Google Scholar
  192. 292.
    Vgl. Kaduk (2002) S. 42; Stierlin (2000) S. 391–392.Google Scholar
  193. 293.
    Vgl. Baecker et al. (1992) S. 128.Google Scholar
  194. 294.
    Vgl. Schmidt (1994) S. 46–47.Google Scholar

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