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Zum Wandel leitender Kulturbegriffe und Kulturpolitikverständnisse seit dem Ende des 2. Weltkriegs bis zur Gegenwart

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Auszug

Die Entwicklung kultureller Einstellungen erfolgt u. a. über Identifikation mit und Distanzierung von Kulturbegriffen und kulturpolitischen Konzepten. Eine Untersuchung dieser Einstellungen und ihrer Bedingungen (vgl. Kapitel 3) muss deshalb auch klären, welcher Fundus an Kulturbegriffen und kulturpolitischen Konzepten den Individuen überhaupt zur Verügung steht bzw. nahe gelegt wird. In Anbetracht der breiten Diskussion zu Kulturbegriffen und kulturpolitischen Konzepten in Deutschland insbesondere seit Mitte der 60er Jahre und der inzwischen nahezu unüberschaubaren Anzahl an Veröffentlichungen5 werden an dieser Stelle nur die in Zusammenhang mit der Untersuchung als am wichtigsten erachteten Hauptentwicklungen überblicksartig und skizzenhaft wiedergegeben. Darüber hinaus sei angemerkt, dass dieses Themengebiet bereits ausführlich und detailliert aufgearbeitet wurde.6

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Literatur

  1. 5.
    Vgl. insbesondere die Bibliografien von Wagner (1993) und des Instituts für Kulturpolitik (1998).Google Scholar
  2. 6.
    Vgl. beispielsweise zur Kulturgeschichte und-politik der Bundesrepublik Deutschland seit dem 2. Weltkrieg: Glaser (1985, 2000), Hermand (1986, 1988); zur Kulturgeschichte und-politik der DDR: Friedrich-Ebert-Stiftung (1989), Jäger (1994); zur Neuen Kulturpolitik und Soziokultur: Robke (1993), Sievers (1988), Sievers/Wagner (1992, 1994); zu gegenwärtigen Entwicklungen: Klein (2003); speziell zur Geschichte kommunaler Kulturpolitik und Kulturverwaltung: Bandelow (1997), Frank (1990).Google Scholar
  3. 7.
    Vgl. zu den Konzepten „Kultur für alle“ und „Kultur von alien“ insbesondere die sehr anschauliche Übersicht in Sievers (1995: 26).Google Scholar
  4. 8.
    Eine Übersicht entsprechender Publikationen und Empfehlungen des Deutschen Städtetags findet sich bei Bandelow (1997:59).Google Scholar
  5. 9.
    Vgl. z. B. die Studien von Hummel/ Berger (1988), Hummel/Waldkircher (1992), Henrichsmeyer et al. (1989).Google Scholar
  6. 10.
    Vgl. zur kritischen Auseinandersetzung z. B. Heinrichs (1999a: 110f.), Hutter (1992: 135f.), Pommerehne/Frey(1993:30f.).Google Scholar
  7. 11.
    Inwiefern entsprechende Ziele erreichbar sind, soll an dieser Stelle nicht vertieft werden (vgl. hierzu beispielsweise Heinrichs et al. 1999, Wüstenrot-Stiftung 1999).Google Scholar
  8. 12.
    Das dabei von Welsch zugrunde gelegte Konzept der Postmoderne scheint gleichzeitig die Hauptposition in der Debatte einzunehmen (vgl. Welsch 1989: 40).Google Scholar
  9. 13.
    Vollständig und mit weiteren Erläuterungen zu finden bei Welsch (1991: 4–7).Google Scholar
  10. 15.
    Zur Kritik an diesem Konzept vgl. Klein (2003: 178).Google Scholar

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© Deutscher Universitäts-Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2006

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