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Kennzahlensysteme als Instrumente des Publizitäts-Controlling

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Als weiteres Element der Konzeption des Publizitäts-Controlling ist nach der Bestimmung von Zielen und den dargestellten Gestaltungsdimensionen eine instrumentelle Ebene zu ergänzen. Grundlage für die Ausgestaltung von Instrumenten ist das normative Verständnis von Publizität als zielgerichtetem Agieren im Rahmen der Unternehmensführung. Die Überlegungen zur Instrumentenfindung können daher nicht auf die Ebene der Präskription im Sinne einer Festlegung von Strukturmerkmalen im Rahmen wissenschaftlicher Beobachtungen von Unternehmenspublizität begrenzt werden.453

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Literatur

  1. 454.
    Vgl. Gritzmann, K. (1991), S. 30 f.; Wolf, J. (1977), S. 11.Google Scholar
  2. 455.
    Vgl. ausführlich Geiß, W. (1986), S. 29 ff. Synonym verwandte Ausdrücke sind z. B. Kennziffer, Kontrollgröße, Kontrollzahl, Kontrollziffer, Messzahl, Messziffer, Richtzahl, Schlüsselgröße und Schlüsselzahl. Vgl. Siegwart, H. (2002), S. 5; Meyer, C. (1994), S. 9.Google Scholar
  3. 456.
    Vgl. Reichmann, T./ Lachnit, L. (1976), S. 706; Meyer, C. (1994), S. 1. Kennzahlen können die folgenden drei charakterisierenden Eigenschaften zugeordnet werden: 1. Kennzahlen ermöglichen die Urteilsbildung über relevante Sachverhalte und Zusammenhänge (Informationscharakter). 2. Kennzahlen sind das Ergebnis der metrisierenden Messtheorien. Durch die Verwendung von Skalenniveaus können präzise Aussagen getroffen werden (Quantifizierbarkeit). 3. Kennzahlen dienen der Komplexitätsreduktion. Komplizierte Strukturen und Prozesse können durch sie auf einfache Weise dargestellt werden (Spezifische Form der Information). Vgl. Huch, B./Behme, W./ Ohlendorf, T. (2004), S. 300; Reichmann, T./Richter, H. J. (2006), S. 19.Google Scholar
  4. 457.
    Vgl. Wolf, J. (1977), S. 36.Google Scholar
  5. 458.
    Vgl. Siegwart, H. (2002), S. 27; Staehle, W. H. (1967), S. 74; Geiß, W. (1986), S. 100.Google Scholar
  6. 459.
    Vgl. Geiß, W. (1986), S. 104.Google Scholar
  7. 460.
    Vgl. Caduff, T. (1981), S. 45 ff.Google Scholar
  8. 462.
    Vgl. Weber, J./ Schäffer, U. (2006), S. 187 f.; Jung, H. (2003), S. 159. In anderen Disziplinen werden zum Teil andere Funktionen identifiziert. So formuliert Krems, B. (2007) in Anlehnung an ein “Lokales Indikatorensystem für dauerhafte Lebensqualität” der Oberösterreichischen Akademie für Umwelt und Natur die fünf Funktionen von Kennzahlen als Wahrnehmungsfunktion, Kommunikationsfunktion, Anreizfunktion, Controlling-Funktion und Marketing-Funktion.Google Scholar
  9. 463.
    Vgl. Huch, B./ Behme, W./ Ohlendorf, T. (2004), S. 308; Reichmann, T./Richter, H. J. (2006), S. 21 f.Google Scholar
  10. 464.
    Vgl. Piontek, J. (2005), S. 353.Google Scholar
  11. 465.
    Vgl. Staehle, W. H. (1973), S. 228.Google Scholar
  12. 466.
    Vgl. Wolf, J. (1977), S. 55 ff.; Galler, E. (1969), S. 48 ff.; Wissenbach, H. (1967), S. 89 ff.Google Scholar
  13. 467.
    Rolke, L. (2005) führt hierbei eine Gewichtung aus einer eigenen Repräsentativumfrage aus Rolke, L. (2003) unter den 1.200 umsatzstärksten deutschen Unternehmen an: Absatzmarkt 43 %, Akzeptanzmarkt 26 %, Beschaffungsmarkt 14 % und Finanzmarkt 17 %.Google Scholar
  14. 469.
    Die Gruppierung erfolgt gemäß dem Stakeholder-Kompass der Unternehmenskommunikation. Vgl. Rolke, L. (2002), S. 16 ff. und Abschnitt 4.2.4.Google Scholar
  15. 470.
    Vgl. Rolke, L. (2005), S. 126.Google Scholar
  16. 471.
    Rolke, L. (2005), S. 129.Google Scholar
  17. 472.
    Vgl. Kaplan, R. S./ Norton, D. P. (1992), S. 72.Google Scholar
  18. 473.
    Unter der finanziellen Perspektive werden üblicherweise Kennzahlen des Wertsteigerungsnetzwerks nach Rappaport abgebildet. Hierzu zählen neben einer wertorientierten Spitzenkennzahl vor allem Umsatz-, Cash Flow-und Kostengrößen. Unter der Kundenperspektive werden Werttreiber wie der Ausbau der Marktanteile, die Produktqualität oder die Kundenzufriedenheit identifiziert. Die Prozessperspektive enthält Kennzahlen zu erfolgskritischen Prozessen, insbesondere hinsichtlich der Zeitzyklen und Effizienz. Sie stellt eine Verbindung zum Konzept der Wertketten nach Porter oder Activity-Based-Kostensystemen dar. Vgl. Kaplan, R. S./ Norton, D. P. (1996), S. 122 f. Die Entwicklungsperspektive fokussiert auf langfristige Erfolgspotenziale und beinhaltet neben organisatorischen Aspekten der Infrastruktur auch die Fähigkeiten der Mitarbeiter sowie Investitionen in Humankapital. Vgl. Kaplan, R. S./Norton, D. P. (1996), S. 130 f.Google Scholar
  19. 474.
    Vgl. Hoch, D. J./ Langenbach, W./ Meier-Reinhold, H. (2000), S. 56 ff.Google Scholar
  20. 475.
    Die Balanced Scorecard erweitert damit den Betrachtungsrahmen des Wertsteigerungsnetzwerks nach RAPPAPORT. Ferner kann sie bei Unterscheidung von Soll-und Ist-Werten sowie Ergebniskennzahlen (Spätindikatoren) und Leistungstreiberkennzahlen (Frühindikatoren) als Navigationsinstrument der strategischen neomonistischen Unternehmensführung eingesetzt werden. Vgl. Kaplan, R. S./ Norton, D. P. (1996), S. 226 ff.Google Scholar
  21. 476.
    Vgl. Wall, F. (2001), S. 69 ff.Google Scholar
  22. 477.
    Vgl. für Vertreter der reinen Mikrobene z. B. die Public Relations-Communications-Scorecard in Fleisher, C. S./ Mahaffy, D. (1997), S. 131 ff. oder Fuchs, H. J. (2003).Google Scholar
  23. 478.
    Vgl. Schuppener, B. (2005), S. 118 ff.Google Scholar
  24. 481.
    Vgl. Zerfaß, A. (2004), S. 7.Google Scholar
  25. 482.
    Vgl. Reichmann, T./ Richter, H. J. (2006), S. 22 f.Google Scholar
  26. 483.
    Vgl. Jung, H. (2003), S. 161.Google Scholar
  27. 484.
    Vgl. Küting, K. (1983), S. 238. Auch systematisch und empirisch aufgebaute Kennzahlensysteme können, wenn die Beziehungen zwischen den einzelnen Kennzahlen quantifizierbar sind, von einem Ordnungssystem zu einem Rechensystem werden.Google Scholar
  28. 485.
    Vgl. Kupsch, P. (1979), S. 68.Google Scholar
  29. 486.
    In Anlehnung an Reichmann, T./ Richter, H. J. (2006), S. 58.Google Scholar
  30. 487.
    Die klassische Definition vereint damit das Abbildungsmerkmal, das Verkürzungsmerkmal und das pragmatische Merkmal. Die Konsequenz daraus ist, dass als Qualitätsmaßstab eine Ähnlichkeit zwischen Modell und Realität angesetzt wird. Vgl. Stachowiak, H. (1973), S. 131 ff.Google Scholar
  31. 488.
    Vgl. ebenda, S. 139.Google Scholar
  32. 489.
    Vgl. ebenda, S. 136.Google Scholar
  33. 490.
    Vgl. Schütte, R. (1998a), S. 1.Google Scholar
  34. 491.
    Schütte, R. (1998b), S. 45. Als Qualitätsmaßstäbe definiert Schütte hierbei Grundsätze ordnungsmäßiger Modellierung (GoM). Diese sind Konstruktionsadäquanz, Sprachadäquanz, Wirtschaftlichkeit, Klarheit, Vergleichbarkeit und ein systematischer Aufbau. Vgl. Schütte, R. (1998a), S. 4 ff.Google Scholar
  35. 492.
    Als Qualitätsmaßstäbe dienen hier Wirtschaftlichkeit, Inhaltsadäquanz, Vergleichbarkeit, Darstellungsadäquanz und ein systematischer Aufbau. Vgl. vom Brocke, J. (2003).Google Scholar
  36. 493.
    Vgl. Reichmann, T./ Richter, H. J. (2006), S. 56 ff.Google Scholar
  37. 494.
    Vgl. Menon, A./ Varadarajan, R. (1992), S. 61 f. Eine andere Differenzierung der Zwecke von Kennzahlen-systemen unterscheidet diagnostische und interaktive Systeme. Diagnostische Systeme liefern vergleichsweise große Informationsmengen und dienen der kritischen Soll-Ist-Analyse. Aus ihnen resultiert im Sinne eines Managements by Exception nur bei Abweichungen von Vorgabewerten ein Handlungsbedarf. Interaktive Sys-teme erfordern hingegen die permanente Aufmerksamkeit des Managements. Sie beinhalten nur priorisierte Kennzahlen. Vgl. Simons, R./Dávila, A. (1998), S. 71 ff.Google Scholar
  38. 495.
    Vgl. Bretzke, W.-R. (1980), S. 8.Google Scholar
  39. 496.
    In Anlehnung an Reichmann, T./ Richter, H. J. (2006), S. 57.Google Scholar
  40. 497.
    Vgl. Richter, H. J. (2006) ebenda, S. 63.Google Scholar
  41. 498.
    Vgl. Hempel, C. G./ Lenzen, W. (1977), S. 6; Geiß, W. (1986), S. 279 ff.Google Scholar
  42. 499.
    Vgl. Stegmüller, W. (1969), S. 86.Google Scholar
  43. 501.
    Diese Einschränkung wird in Bezug auf betriebswirtschaftliche Kennzahlen häufig vorgenommen. Vgl. Siegwart, H. (2002), S. 13, der nominal-und ordinalskalierte Zahlen nicht als Kennzahlen ansieht. Anders dagegen Reinecke, S. (2000), S. 9.Google Scholar
  44. 502.
    Hinsichtlich der Zielorientierung der Ergebniswerte lassen sich weitere zwei Formen von betriebswirtschaftlichen Kennzahlen unterscheiden. Bei der Bildung von Kennzahlen stehen entweder Erfolgsgrößen wie Wirtschaftlichkeit, Produktivität oder Rentabilität im Vordergrund. Andere Kennzahlen fokussieren auf die Liquidität der Unternehmung. Vgl. Reichmann, T./ Richter, H. J. (2006), S. 21.Google Scholar
  45. 503.
    Vgl. Richter, H. J. (2006) ebenda, S. 21; Besson, N. A. (2004), S. 188.Google Scholar
  46. 505.
    Vgl. stellvertretend die Ausführungen in Verrecchia, R. E. (2001). Dort werden verschiedene Publizitätsmodelle im Sinne einer Metamodellierung zusammengetragen.Google Scholar
  47. 506.
    Vgl. seine Ausführungen in Wagenhofer, A./ Ewert, R. (2003), Wagenhofer, A. (1990b) sowie Wagenhofer, A. (1990a).Google Scholar
  48. 507.
    Vgl. für das Verständnis des Outcome als zufallsverteilte Größe, die auch negativen Werte annehmen kann, z. B. Müller, B. (2004), S. 249.Google Scholar
  49. 508.
    Die folgenden Ausführungen geschehen in Anlehnung an Wagenhofer, A./ Ewert, R. (2003), S. 287 ff. und Müller, B. (2004), S. 249 ff. Allerdings wird bei den Ausführungen in dieser Arbeit zwischen der Zufallsgröße des intrinsischen Unternehmenswerts \( \tilde \lambda \) als Outcome und dem dazugehörigen Informationsinhalt y als Output unterschieden.Google Scholar
  50. 509.
    Zum Prinzip der wiederholten Revision von Veröffentlichungsstrategie des Managements und Erwartungswertbildung der Kapitalmarktteilnehmer siehe ausführlich Verrecchia, R. E. (1983), S. 183 ff. und Ross, S. A. (1979), S. 177 ff.Google Scholar
  51. 514.
    Vgl. Teoh, S. H./ Hwang, C. Y. (1991), S. 284.Google Scholar
  52. 515.
    In Anlehnung an Müller, B. (2004), S. 256.Google Scholar
  53. 516.
    Vgl. ebenda, S. 209.Google Scholar
  54. 517.
    Vgl. Labhart, P. A. (1999), S. 200; Wagenhofer, A. (1990a), S. 36.Google Scholar
  55. 518.
    Vgl. Wagenhofer, A./ Ewert, R. (2003), S. 292; Wagenhofer, A. (1990a), S. 61.Google Scholar
  56. 519.
    Vgl. Labhart, P. A. (1999), S. 227.Google Scholar
  57. 520.
    Vgl. Wagenhofer, A./ Ewert, R. (2003), S. 303 ff. Wagenhofer, A. (1990b), S. 342 ff.; Verrecchia, R. E. (2001), S. 97 ff.Google Scholar
  58. 521.
    Vgl. Ewert, R./ Wagenhofer, A. (1992), S.300; Wagenhofer, A./Ewert, R. (2003), S. 292.Google Scholar
  59. 522.
    In Anlehnung an Wagenhofer, A./ Ewert, R. (2003), S. 293.Google Scholar
  60. 523.
    Vgl. Ewert, R. (2003) ebenda, S. 293.Google Scholar
  61. 528.
    In Anlehnung an Müller, B. (2004), S. 283; Wagenhofer, A./Ewert, R. (2003), S. 296.Google Scholar
  62. 532.
    Vgl. Müller, B. (2004), S. 289 ff.; Wagenhofer, A./Ewert, R. (2003), S. 298 ff.Google Scholar
  63. 534.
    Vgl. Wagenhofer, A./ Ewert, R. (2003), 301 ff.Google Scholar
  64. 538.
    Für eine detaillierte mathematische Aufbereitung mit allen Rechenschritten siehe Teoh, S. H./ Hwang, C. Y. (1991), S. 283 ff.; Müller, B. (2004), S. 292 ff.Google Scholar
  65. 539.
    Vgl. Teoh, S. H./ Hwang, C. Y. (1991), S. 287.Google Scholar
  66. 540.
    Vgl. Hwang, C. Y. (1991) ebenda, S. 288.Google Scholar
  67. 541.
    Vgl. Hwang, C. Y. (1991) ebenda, S. 290.Google Scholar
  68. 542.
    Vgl. Hwang, C. Y. (1991) ebenda, S. 295. Diese Randbedingungen beschreiben den Umstand, dass die Qualitätsausprägung der Unternehmung die Einflüsse der Informationsinhalte nicht vollständig dominiert, und sind als realistisch einzustufen. Vgl. Müller, B. (2004), S. 321 ff.Google Scholar
  69. 543.
    Vgl. Müller, B. (2004), S. 319; Teoh, S. H./Hwang, C. Y. (1991), S. 293. Dort werden insgesamt vier Signalling-Bedingungen formuliert. Zwei Bedingungen formalisieren die Anreizkompatibilität der Veröffentlichungsstrategie für Unternehmungen vom Typ H, da die Kosten des Verschweigens einer guten Information und der Veröffentlichung einer schlechten Information geringer sind als der Nutzen des Signals. Als Exklusivitätsbedingung stellen sich die anderen beiden Bedingungen dar, da sie zeigen, dass eine Imitierung dieser Veröffentlichungsstrategie durch Unternehmungen vom Typ L für diese nicht vorteilhaft ist, da jeweils die Nutzen des Signals kleiner sind als die diesbezüglichen Kosten.Google Scholar
  70. 544.
    Müller, B. (2004), S. 294.Google Scholar
  71. 545.
    Vgl. Porter, M. E. (1999), S. 25 ff.; Schade, C. (2004), S. 264 f.Google Scholar
  72. 546.
    Vgl. Porter, M. E. (1999), S. 50 ff.Google Scholar
  73. 547.
    Vgl. ebenda, S. 49 f.Google Scholar
  74. 548.
    Vgl. ebenda, S. 29 ff.Google Scholar
  75. 550.
    Die Ausführungen basieren auf der Idee von Verrecchia, R. E. (2001), S. 148 ff. Andere Umsetzungen vgl. Müller, B. (2004), S. 260 ff. Gleichwohl wird die Ebene des Unternehmenswerts als Outcome für den Kapitalmarkt und die Ebene der Kostenrechnung als Outcome für den Gütermarkt getrennt dargestellt und die Dimensionierung der verwendeten Größen verfeinert.Google Scholar
  76. 554.
    Gleichung (66) lässt sich mit folgenden Äquivalenzumformungen auf Normalform bringen: Open image in new window Die 2. Lösung dieser Normalengleichung mit negativer Berücksichtigung des Wurzelterms liegt außerhalb des zulässigen Wertebereichs von \( \hat \lambda (w(\theta _y )) \) . Vgl. für ein ähnliches mathematisches Ergebnis auch Müller, B. (2004), S. 265.Google Scholar
  77. 555.
    Die Ausführungen basieren auf der Idee von Verrecchia, R. E. (2001), S. 152 ff. Andere Umsetzungen vgl. Ewert, R./Wagenhofer, A. (1992), S. 303 ff. und Wagenhofer, A./Ewert, R. (2003), S. 311 ff.; Müller, B. (2004), S. 271 ff. Gleichwohl wird die Ebene des Unternehmenswerts als Outcome für den Kapitalmarkt und die Ebene der Kostenrechnung als Outcome für den Gütermarkt getrennt dargestellt und die Dimensionierung der verwendeten Größen verfeinert.Google Scholar
  78. 557.
    Im Schrifttum wird ein möglicher Unterschied der Schwellenwerte zwischen Gütermarkt und Kapitalmarkt oft ignoriert. Meist wird mit einem einheitlichen Schwellenwert argumentiert. Vgl. Müller, B. (2004), S. 276 f.Google Scholar
  79. 558.
    Vgl. für ein derartiges mathematisches Ergebnis ebenda, S. 277. Die Gleichgewichtsbedingung Py = P0 lässt sich ausgehend von der Ermittlung der optimalen Produktions-und Absatzmenge aus der Preis-Absatz-Funktion in Gleichung (68) mit folgenden Äquivalenzumformungen zum Schwellenwert auflösen: Open image in new window Und somit gilt für den Schwellenwert: \( \hat K = - k \) Google Scholar
  80. 559.
    Vgl. Verrecchia, R. E. (2001), S. 154; Wagenhofer, A. (1990b), S. 357.Google Scholar
  81. 564.
    Die Ausführungen basieren auf Überlegungen in Ewert, R./ Wagenhofer, A. (1992), S. 307 ff.; King, R. R./Walling, D. E. (1995), S. 139 ff.; Wagenhofer, A./Ewert, R. (2003), S. 305 ff. Gleichwohl werden die dortigen Modellierungen um eine geschlossene mathematische Beschreibung ergänzt, die für die Selektion von Kennzahlen erforderlich ist.Google Scholar
  82. 566.
    In Anlehnung an King, R. R./ Walling, D. E. (1995), S. 146; Wagenhofer, A./Ewert, R. (2003), S. 307. Die Darstellung veranschaulicht aber die eigenen mathematischen Betrachtungen und ermittelten Kenngrößen unter Berücksichtigung eines gleichverteilten Ausprägungsraums für den Outcome.Google Scholar
  83. 580.
    Vgl. Günther, T./ Beyer, D. (2001), S. 1624.Google Scholar
  84. 581.
    Neben dem Feld der Rechnungslegungsforschung subsumiert Kothari die originäre Kapitalmarktforschung und die Entwicklung von Bewertungsmodellen unter dem Oberbegriff der Kapitalmarktforschung. Vgl. Kothari, S. P. (2001), S. 105.Google Scholar
  85. 582.
    Vgl. Barth, M. E./ Beaver, W. H./ Landsmanm, W. R. (2001), S. 79.Google Scholar
  86. 583.
    Für eine Übersicht vgl. Holthausen, R. W./ Watts, R. L. (2001), S. 8 ff.Google Scholar
  87. 584.
    Vgl. Vorstius, S. (2004), S. 136 ff.Google Scholar
  88. 585.
    Vgl. Beaver, W. H. (1968), S. 67 ff.Google Scholar
  89. 586.
    Vgl. Lo, K./ Lys, T. Z. (2001); Landsman, W. R./Maydew, E. L. (2002), S. 797 ff.Google Scholar
  90. 587.
    Vgl. Ball, R./ Brown, P. (1968), S. 159 ff.Google Scholar
  91. 590.
    Vgl. Barth, M. E./ Beaver, W. H./ Landsmanm, W. R. (2001), S. 80 f.Google Scholar
  92. 591.
    In Anlehnung an Lindemann, J. (2006), S. 970; Vorstius, S. (2004), S. 136. Dabei wird die deutsche Nomenklatur von Vorstius, S. (2004) übernommen, die eher der deutschen Übersetzung der englischen Begriffe aus Lo, K./Lys, T. Z. (2001) entspricht. Lindemann, J. (2006) fasst abweichend davon Informationsgehalt und Bewertungsrelevanz unter dem Begriff Entscheidungsrelevanz zusammen, bezeichnet die Wertrelevanz hingegen als Bewertungsrelevanz.Google Scholar
  93. 593.
    Vgl. Vorstius, S. (2004), S. 140 ff.Google Scholar
  94. 594.
    Vgl. ebenda, S. 144 ff.; Lindemann, J. (2006), S. 972 ff.Google Scholar
  95. 595.
    Nicht alle Modellformen sind mit allen Untersuchungskonzepten der Kapitalmarktrelevanz kombinierbar. So sind Assoziationsmodelle grundsätzlich nicht in Studien zum Informationsgehalt und zur Bewertungsrelevanz verwendbar, da derartige Ereignisstudien Erwartungswerte benötigen, die von einem Assoziationsmodell nicht zur Verfügung gestellt werden. Des Weiteren können derartige Studien nicht auf Bewertungsmodellen in Form von Preismodellen basieren, da diese eine absolute Kapitalmarktbewertung beschreiben und nicht die notwendige Relation zu Erwartungswerten beinhalten. Dies bieten nur Rendite-und Differenzmodelle. Sie sind daher mit allen drei Untersuchungskonzepten kombinierbar. Vgl. Vorstius, S. (2004), S. 147.Google Scholar
  96. 597.
    Vgl. Easton, P. D./ Harris, T. S. (1991), S. 21 ff.Google Scholar
  97. 598.
    Vgl. Auer, K. V. (1999), S. 201.Google Scholar
  98. 599.
    Vgl. Labhart, P. A. (1999), S. 114 ff.Google Scholar
  99. 600.
    Vgl. Ohlson, J. A. (1995), S. 666.Google Scholar
  100. 601.
    Vgl. ebenda, S. 668.Google Scholar
  101. 602.
    Vgl. ebenda, S. 669. Ohlson bezeichnet den Faktor ω als Persistance und den Faktor γ als Growth. Zur Konzeptualisierung der Parameter siehe Stromann, H. (2003), S. 99 ff. und 111 ff.Google Scholar
  102. 603.
    Vgl. Stachowiak, H. (1973), S.131; Bamberg, G./Coenenberg, A. G. (2006), S. 13.Google Scholar
  103. 604.
    Vgl. Bretzke, W.-R. (1980), S. 29.Google Scholar
  104. 606.
    Vgl. Bretzke, W.-R. (1980), S. 25.Google Scholar
  105. 607.
    Vgl. ebenda, S. 32 f.Google Scholar
  106. 608.
    Vgl. ebenda, S. 33 ff.Google Scholar
  107. 609.
    Vgl. zu dieser strukturgetriebenen Modellbewertung im abbildungstheoretischen Modellbegriff Sabel, H. (1965), S. 168.Google Scholar
  108. 610.
    Vgl. Bretzke, W.-R. (1980), S. 194 f. Als Situation lässt sich die Summe der Handlungsbedingungen verstehen, die von einem Individuum wahrgenommen und erlebt werden.Google Scholar
  109. 611.
    Vgl. ebenda, S. 215.Google Scholar
  110. 612.
    Vgl. ebenda, S. 196 f.Google Scholar

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